Fine Gael Abgeordneter vergleicht Banker mit der IRA

29. Oktober 2010 | Von | Kategorie: Politik

Hart ins Gericht geht Fine Gael-Sprecher Leo Varadkar mit den Finanzmanagern und korrupten Politikern. In einer Parlamentsdebatte machte er keinen Hehl aus seiner Einschätzung derjenigen, die er für verantwortlich für die derzeitige Krise hält: “Ich glaube nicht, dass die Öffentlichkeit wieder zum Alltagsgeschäft zurückkehren kann, bevor die Verantwortlichen der Krise hinter Gittern sitzen. Diese Leute haben der Wirtschaft sogar mehr geschadet als die IRA. Sie sollten wie Staatsfeinde verfolgt werden.”

Varadkar äusserte diese Ansichten in einer Dáil-Debatte zur Wirtschaftslage. Die Debatte am gestrigen Donnerstag verlief sehr lebhaft, mit harter Kritik seitens der Opposition – Die Regierung würde in der aktuellen Krise keine gute Figur machen. Fine Gaels Sprecher für Wirtschaftsfragen, Richard Briton, warf der Regierung vor, keine eigenen Lösungen anzubieten, gleichzeitig die Vorschläge der Opposition leichtfertig auszuschlagen.

Justizminister Dermot Ahern reagierte auf die Vorwürfe: “Die Sonntagsreden der Opposition füllen nicht den Staatshaushalt. Irland braucht konkrete Ideen.”

Bildnachweis: wikimedia

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