“Troubles”-Dokumentationszentrum vorgeschlagen

18. November 2010 | Von | Kategorie: Nordirland, Politik

Der britische Nordirland-Minister Owen Paterson hat die Idee zu einem “Troubles”-Dokumentationszentrum in den Ring geworfen. Vorbild soll das spanische Dokumentationszentrum zur Aufarbeitung der Franco-Diktatur sein.

In einer Rede bei der Denkfabrik “Policy Exchange” sagte er, ein gewisser Mechanismus werde benötigt, um Informationen über die Troubles zu teilen und verlorene Informationen wieder zu bergen. Ein solches Zentrum könnte die oft verzwickte Gemengelage bezüglich des Erbes der Troubles besser handhabbar machen.

Owen dazu: “Der spanische Gesetzgeber hat 2007 die Mittel bereitgestellt, um das Geschichts- und Dokumentationszentrum in Salamaca zu gründen, zu den die gesamte Öffentlichkeit Zugang hat. Eine ähnliche Initiative für Irland benötigte auf jeden Fall die Unterstützung Aller, die an den Vorgängen der letzten 40 Jahren beteiligt gewesen sind. Eine einseitige Lösung kann es nicht geben.”

Er gestand allerdings auch, dass der Erfolg in höchstem Masse davon abhänge, ob die Einzelnen Ihre Erlebnisse erzählen wollten und unter welchen Vorraussetzungen. Dies sagte er auf einer Gedenkveranstaltung zu Baron Steinberg, einem Multimillionär und Ulster Unionist Party Unterstützer, der vor einem Jahr mit 73 Jahren gestorben war.

Bildnachweis: via owenpaterson.org

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