Beschäftigungsprogramm soll GAA Spieler im Lande halten

1. Dezember 2010 | Von | Kategorie: Jetzt lesen, Sport

Die traditionellen irischen Sportarten Gaelic Football und Hurling laufen Gefahr auszubluten und ihr wertvollstes Kapital zu verlieren – ihre Spieler. Schuld daran ist die steigende Zahl von Auswanderern in der Folge der Wirtschaftskrise. Eine Maßnahme aus den 80er Jahren soll nun Spielern und der GAA aus der misslichen Lage helfen.

Wo sind die Spieler? Auswanderung ist ein Problem für die GAA

Alleine im County Kerry haben in diesem Jahr über 200 aktive Spieler ihr Ränzlein geschnürt und Irland vermutlich für immer verlassen. Arbeitslose brechen ihre Zelte in Irland ebenso ab wie gut ausgebildete College-Absolventen, die in Irland keine Perspektive mehr sehen. Die Verantwortlichen der GAA gehen derzeit davon aus, dass die Zahlen in den übrigen Countys ähnlich hoch liegen, so dass den irischen Sportarten bis zur nächsten Saison mehrere tausend Spieler verloren gehen können.

Von einigen Clubs ist zu hören, dass sie sich mittlerweile schwer tun, eine spielfähige Mannschaft aufzustellen, besser betuchte, höherklassige Vereine sind in ihrer Verzweiflung sogar dazu übergegangen, in Nachbarländer emigrierte Spieler tageweise einzufliegen.

Dass das keine paktikable und dauerhafte Lösung sein kann, weiß auch Galways GAA-Vorsitzender Gerry Larkin. Von ihm kommt nun der Vorschlag, dass man den Spielern mittels lokaler Beschäftigungsprogramme Sicherheit vermitteln und so der Emigration Einhalt gebieten könne. Einen entsprechen Vorschlag hat das GAA Direktorium der irischen Regierung vorgelegt. Neu ist der Vorschlag indes nicht, das weiß auch Larkin. Bereits während der Rezession der 80er Jahre hätten entsprechende Programme talentierte Spieler im Land gehalten, nun solle sich die Regierung daran erinnern, so Gerry Larkin.

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