Energieversorger drücken bei Geldsorgen beide Augen zu

3. Dezember 2010 | Von | Kategorie: Wirtschaft

Die Energiemarkt-Regulierungsagentur hat den Schritt von ESB, Bord Gáis und Airtricity begrüsst, während des aktuellen Schlechtwettereinbruchs keinen weiteren Haushalten mehr Gas und Strom abzustellen. Noch letzten Monat traf diese harte Massnahme über 700 Bürger landesweit.

Die grösste Wohlfahrtsorganisation in Irland “St. Vincent de Paul” teilte mit, allein letztes Jahr für 5,8 Millionen Euro notleidenden Bürgern Energierechnungen bezahlt zu haben.

Die drei Energieversorger teilten auch mit, bis nach Weihnachten die Gas- und Stromsperren auszusetzen, unabhängig davon, ob es wieder wärmer würde. Älteren Bürgen dürfen die Energieversorger schon jetzt zwischen November und März nicht den Hahn zudrehen. Auflagen der Regulierungsagentur verbieten dies.

Michael Tutty, der Vorsitzende der Agentur, riet den Energiekunden dringend, sich bei Zahlungsschwierigkeiten mit den Versorgern in Verbindung zu setzen, damit es erst garnicht soweit kommen müsste.

Sollte es doch zum Äussersten kommen, können die Betroffenen ab Januar damit rechnen, dass zumindest die Wiederanschlussgebühr auf etwa 50 Euro sinkt. Die Gebühren von ESB und Bord Gáis überprüft die Regulierungsagentur im Moment. Sollte sich herrausstellen, dass die Gebühren willkürlich gewählt sind, sinken diese vielleicht sogar noch weiter.

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