Wikileaks: USA hängen an irischem Kabel

7. Dezember 2010 | Von | Kategorie: Wirtschaft

Die Genzyme-Niederlassung in Waterford

Auch wenn die Wikileaks-Galeonsfigur Julian Assange mittlerweile in Großbritannien gesiebte Luft atmet, und mit der Auslieferung nach Schweden rechnen muss, gehen die Veröffentlichungen der mehr oder minder interessanten US-Depeschen weiter. Seit den jüngsten Veröffentlichungen weiß nun auch die irische Bevölkerung, dass neben dem Shannon Airport (wir berichteten) zwei weitere Einrichtungen auf der grünen Insel von den USA als essentiell wichtig für ihre nationale Sicherheit angesehen werden.

Eine Schlüsselstation für den transatlantischen Datenverkehr ist die Ankunftsstelle des Hibernia Atlantic-Unterseekabels in Dublin, über das der Großteil der Daten zwischen Europa, Großbritannien, Irland und den Vereinigten Staaten transportiert wird.

Ebenso wichtig erachten die amerikanischen Diplomaten die irische Niederlassung des in Cambridge, Massachusetts ansässigen Biotechnologieunternehmen Genzyme. Die Fertigung im süd-ost-irischen Waterford stellt vor allem ein Produkt namens “Thymoglobulin” her, das als Präparat gegen akute Abstoßungsreaktionen transplantierter Organe vor allem bei Nierentransplantantionen eingesetzt wird.

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