Facebook vertraut auf Irland: 100 neue Jobs

10. Dezember 2010 | Von | Kategorie: Dublin

Von den Schreckensmeldungen über Irlands Budget, die Banken und die PISA-Ergebnisse lässt sich Facebook offenbar nicht abschrecken: 100 neue Stellen schafft der Social Media Gigant im Laufe des kommenden Jahres in Dublin.

Das macht einen Zuwachs von einem Drittel mehr Angestellter aus. Statt bisher 200 werden künftig 300 Beschäftigte am Standort Dublin für Facebook arbeiten. Die irische Dependance ist Facebooks Hauptquartier für die Märkte in Europa, dem mittleren Osten und Afrika.

Was macht die Zugkraft dieses Standorts aber aus? Laut Facebook schätzt der Konzern die niedrigen Steuern, so wie auch seit Langem Intel und Amazon. Ein weiterer Pluspunkt seien die gebildeten und talentierten Arbeitskräfte. Ein angenehmer Nebeneffekt sei, dass man interessante Mitarbeiter der Konkurrenz direkt vor Ort abwerben könne: Google und Microsoft unterhalten ebenfalls Sitze in Irland. In Dublin sitzen momentan über 75 internationale Unternehmen – die Stadt habe sich zu einem angesehenen internationalen Standort entwickelt.

Dennoch sorgen sich sich diese globalen Konzerne um die weitere Entwicklung wegen des europäischen Rettungsschirms für Irland. Die niedrigen Steuern stehen unter Beschuss, vor allem durch Frankreich und Deutschland.

Vorsorglich drohen Google, Microsoft, HP und auch Intel schon jetzt vor Konsequenzen, wenn Irland seine Steuern anheben würde.

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