Mythologische Riesen Irlands könnten realen Hintergrund haben

7. Januar 2011 | Von | Kategorie: Gesundheit

Neueste Forschungen deuten darauf hin, dass irische Riesen-Mythen wie etwa die Geschichte des Finn Mac Cool, sagenhafter Erbauer des Giant’s Causeway im County Antrim, zumindest ein Körnchen Wahrheit enthalten. Einer neuen Studie zufolge konnte im Laufe einer umfangreichen DNA-Untersuchung bei mehreren Iren ein Riesenwuchs-Gen identifiziert werden, das auf einen gemeinsamen Vorfahren zurückgeführt werden könnte.

Für Ihre Forschungen bedienten sich die Wissenschaftler der Knochen eines nachweislichen “Riesen”. Charles Byrne lebte im 18. Jahrhundert und brachte es auf beachtliche 2,35 Meter Körpergröße. Aus seinem im Hunterian Museum in London erhaltenen Skelett extrahierten die Wissenschaftler die DNA Byrnes. Es gelang ihnen eine genetische Verwandtschaft mit fünf nordirischen Familien nachzuweisen, die auf einen gemeinsamen Verwandten zurückgeführt werden könne, der in einem Zeitraum vor 400 bis vor 3700 Jahren gelebt haben könnte.

Forschungsleiterin Dr. Marta Korbonits war die außergewöhnliche große Zahl von Riesen in der irischen Mythologie schon früher aufgefallen. “Bisher war das reine Folklore, aber nun haben wir die Gene identifziert, die Riesenwuchs auslösten und seit mindestens 1500 Jahren über Irland verbreitet wurden. Es könnte also ein Körnchen Wahrheit in den alten Legenden stecken!”

Charles Byrne hatte wenig Zeit seinen Riesenstatus zu genießen. Er starb 1783 im Alter von 22 Jahren. Die Forschungsergebnisse deuten auf eine allen getesteten Riesenwüchsigen gemeinsame Genmutation als Ursache der überdurchschnittlichen Körpergröße hin. Die neuen Erkenntnisse sollen nun den Menschen helfen, die an eben dieser Genmutation leiden.

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