Guinness-Mutterkonzern ‘Diageo’ sitzt in EU-Krisenländern auf dem Trockenen

11. Februar 2011 | Von | Kategorie: Wirtschaft

Ist für Diageo das Glas nun halbvoll oder halbleer?

Wie Diageo gestern mitteilte, sei im letzten halben Jahr vor allem den Iren, Griechen und Spaniern der Durst vergangen. In diesen, von der Euro-Krise besonders erschütterten, Märkten brachen die Absätze deutlich ein. Diageo-Chef Paul Walsh versuchte zwar, bei den Anlegern noch für gute Stimmung zu sorgen – der Konzern konnte immerhin den Gewinn um sechs Prozent auf 2,0 Mia. Euro steigern – die Analysten hatten jedoch eigentlich mehr erwartet.

Während Walsh für Irland bereits wieder positiv in die Zukunft sieht, erwartet er für Südeuropa auch fürs nächste Halbjahr erst einmal schwache Nachfrage. Hingegen wächst die Tochtergesellschaft in Russland und gewinnt Marktanteile. Hier fliessen Johnnie Walker, Guinness, Smirnoff und Baileys weiterhin in Strömen. Der Absatz dieser Marken nimmt sogar weiterhin stark zu. Man darf spekulieren, dass damit bei GAZPROM und Co. die ständig steigenden Energiepreise begossen werden.

Doch nicht nur unsere Gasrechnung dürfte steigen: Laut Diageo rechntet man mit weiter steigenden Einkaufspreisen, z.B. bei Getreide und anderen Grundstoffen. Um die Erwartungen der Händler an ihre Margen weiter erfüllen zu können, sollen daher die Preise im Laden steigen.

Bildnachweis: wikimedia

Tags: , , ,

FTI Touristik

Schreibe einen Kommentar

Achtung: Mit Abgabe eines Kommentars erkläre ich mich damit einverstanden, dass alle eingegebenen Daten und meine IP-Adresse ausschließlich zum Zweck der Spamvermeidung durch das Programm Akismet in den USA überprüft und gespeichert werden.
Ihre Daten werden dabei mit den Daten bekannter Spamversender abgeglichen und vier Tage gespeichert, eine weitere Verwendung ihrer Daten findet nicht statt.
Weitere Informationen zur Funktionsweise von Akismet und Widerrufsmöglichkeiten..