Gewerkschaftsproteste vor Dubliner Fast Food-Filialen

17. März 2011 | Von | Kategorie: Wirtschaft

Mit einer Reihe von Protestveranstaltungen vor Restaurants in Dublins o’Connell Street ansässiger Fast Food-Ketten haben das “Restaurant and Catering Workers Forum” und das “Migrant Rights Centre Ireland” (MRCI) gegen Bestrebungen der Ketten protestiert, die Mindestlöhne für Gastronomiemitarbeiter unter den bestehenden Mindestlohn zu senken.

Die Fast Food Ketten Burger King, Sumpermac’s und Eddie Rocket’s haben sich in der “Quick Service Food Alliance” organisiert, unter anderem um gemeinsam in einem Rechtsstreit gegen das Joint Labour Committee (JLC) vorzugehen, das die Mindestlöhne und Arbeitsbedingungen für die Restaurant- und Cateringbranche festsetzt.

Pat Ward, Sprecher der irischen Gewerkschaft SIPTU, zu der das “Restaurant and Catering Workers Forum” gehört, erläuterte die Hintergründe der Aktion. und verwies auf die im Jahr 2008 im EU-Vergleich im Durchschnitt 16 Prozent niedrigeren Löhne für irische Restaurant- und Cateringmitarbeiteraus, die seitdem um weitere sieben Prozent zurückgegangen seien. Der durchschnittliche Wochenlohn liege mit 351 Eurobei der Hälfte des landesweiten Durchschnittslohn.

“Diese Branche reitet eine Attacke auf die Mindestlöhne und grundlegenden Arbeitsschutz für die Mitarbeiter. Hier geht es auch nicht um die Rettung von Jobs. Firmen wie Supermac’s schrauben ihre GEwinne nach oben, während die Niedriglohn-Mitarbeiter ums Überleben kämpfen. Der Angriff der Branche auf die Löhne der ärmsten Arbeiter ist eine Schande. Wir müssen jetzt mehr denn je sicherstellen, dass der Schutz für die, die ihn am meisten benötigen weiter besteht,” begründet Ward die Protestaktionen vor den Fast Food-Filialen.

via Inside Ireland
Bildnachweis: flickr.com / Jesus Corrius

Schreibe einen Kommentar

Achtung: Mit Abgabe eines Kommentars erkläre ich mich damit einverstanden, dass alle eingegebenen Daten und meine IP-Adresse ausschließlich zum Zweck der Spamvermeidung durch das Programm Akismet in den USA überprüft und gespeichert werden.
Ihre Daten werden dabei mit den Daten bekannter Spamversender abgeglichen und vier Tage gespeichert, eine weitere Verwendung ihrer Daten findet nicht statt.
Weitere Informationen zur Funktionsweise von Akismet und Widerrufsmöglichkeiten..