Von Harry Potter, begabten Schülern und pupsenden Schauspielerinnen

21. März 2011 | Von | Kategorie: Film & Fernsehen

Ein besonderes Zuckerl gab es am vergangenen Wochenende für 30 Primary School-Schüler und Schülerinnen, die an einem Hochbegabten-Kurs an der Dublin City University teilnehmen. Im Rahmen einer Literaturbesprechung rund um die Harry Potter-Reihe erhielten Sie Besuch von der irischen Schauspielerin Evanna Lynch, die in den Filmen die Luna Lovegood verkörpert. Die Kinder nutzten die Chance und unterzogen “Loony Lovegood” einem ausgiebigen Verhör.

Evanna Lynch

Luna Lovegood ist, na sagen wir mal seltsam. Sie sieht Lebewesen, die andere nicht sehen können, sie ist übersensibel und, vermutlich Erbteil ihres Vaters, intelektuell angehaucht. Sie ist anders und bei den anderen Schülern in der Zauberschule Hogwarts wird sie hinter ihrem Rücken auch gerne mal “Loony” genannt.

Beim Literaturkurs des “Centre for Talented Youth” ließ Evanna Lynch die “Loony” jedoch zu Hause und stellte sich bereitwillig den Fragen der 30 hochbegabten Schüler und Schülerinnen im Alter zwischen acht und zwölf. Lynch, einst selbst vom “Centre for Talented Youth” gefördert, hält ihre Figur nicht für verrückt, sagte sie vor aufmerksamen Zuhörern: “Sie ist ganz sie selbst. Es ist doch gut, dass sie exzentrisch und ein wenig anders ist.”

Mit gerade mal 19 Jahren hat Evanna selbst die wichtigste schulische Prüfung noch vor sich. Nach Ihrer Abschlussprüfung im Sommer will die Schauspielerin ihren Wohnsitz nach London verlegen um sich ganz auf ihre Karriere zu konzentrieren. Ungläubig lauschten die Schüler, als Evanna erzählte, als sie berichtete, dass es eine Zeit gab, in der Harry Potter-Bücher noch keine große Sache waren. In ihren Augen gab es keine Zeit vor Harry Potter.

Das Auditorium bombardierte Evanna Lynch mit allerhand Fragen rund um Harry Potter und die Dreharbeiten zu den Filmen. Was ist ihr Lieblingsbuch, ihr Lieblingsfilm, ihre Lieblingsszene, ihre Lieblingsfigur? Wie war es Dumbledore sterben zu sehen? Wie spielt es sich neben computergenerierten Figuren wie Dobby dem Hauself? Gab es am Set jemand, den sie nicht leiden konnte? “Nein,” lautete die kurze und knappe Antwort auf diese Frage, die anderen Fragen bedurften etwas mehrer Worte.

Lynch gab den Schülern einen tiefen Einblick in den Harry Potter-Kosmos und plauderte auch ein wenig aus dem Nähkästchen über ihre Schauspielkollegen. So erfuhren die Schüler, dass Daniel Radcliffe vom Ruhm gänzlich unverdorben ist und sich nie beschwert, obschon er seit er 11 Jahre alt war, kein normales Leben mehr hatte. Die Antwort auf die Frage, wie Alan Rickman, der den sarkastischen Professor Snape darstellt, im wirklichen Leben sei, musste Evanna schuldig bleiben. Rickman sei ein Method Actor und lebe in seiner Rolle, berichtete sie, sie habe aber gehört, dass er ein netter Kerl sei.

Auch “anrüchige” Informationen hatte Evanna Lynch auf Lager: Miriam Margolyes, die Darstellerin von Professorin Sprout bitte am Set immer um die Erlaubnis, ihren Blähungen frei Fahrt zu lassen. “Was soll man dazu sagen,” kommentierte Lynch. “Sie ist eine altgediente Schauspielerin, man kann einfach nicht ‘nein’ sagen!”

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