Eselquäler muss zur Nachhilfe

25. März 2011 | Von | Kategorie: Polizeibericht, Sligo, Umwelt

Mit Auflagen für den Angeklagten hat der Sligo District Court das Verfahren gegen einen wegen mehrfacher Tierquälerei angeklagten Farmer auf September vertagt. Der Farmer, der im Februar auf seiner Farm Esel und Pferde so vernachlässigt hatte, dass sie vor Hunger Torpfosten annagten, muss nun auf Weisung des Gerichts vorerst 1800 Euro an Prozesskosten bezahlen und Nachhilfe im Unterhalt einer Farm nehmen.

Die Verteidigung erklärte am Donnerstag, der Angeklagte liebe die Esel und Pferde, die er züchte, sehr aber in der Folge eines Unfalls im Jahr 2007 sei er erkrankt, was sich auf die Pflege der Tiere ausgewirkt habe. Man erkenne an, dass die Tierquälereien “bedauerlich und verwerflich” gewesen seien. Der angeklagte Farmer, der auf Weisung des Richters die Zeit seit der letzten Sitzung am Montag in Haft verbracht hatte “um über seine Taten nachdenken zu können”, räumte die Vorwürfe ein und erklärte: “Was passiert ist, tut mir sehr leid, es wird nie wieder vorkommen. Ich war krank und in einem gesundheitlich schlechten Zustand.”

Richter Kevin Kilrane ordnete an, dass sich der Angeklagte in der Führung seiner Farm unterweisen lassen müsste. Sollten die Behörden den Verkauf seiner Tier anordnen, habe er den Weisungen Folge zu leisten, so der Richter. Die Fällung eines endgültigen Urteils vertagte Kilrane auf September.

Kritik äußerte Richter Kilrane an einem anonymen Schreiben, das der Angeklagte als Reaktion auf die Vorwürfe erhalten hatte. Auch wenn der Angeklagte mit der öffentlichen Schande und der Abscheu der Menschen leben müsse, sei das Schreiben “gehässig” und könne angesichts “des bösartigen Inhalts” keinesfalls von einerm Tierfreund stammen. Möglicherweise, wird sich auch der anonyme Schreiber vor Kilrane wieder finden, da von Seiten des Gerichts entsprechende Ermittlungen eingeleitet wurden.

via Irish Times
Bildnachweis: sxc.hu / Aneta Blaszczyk

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