Kontrolle für den Lokus vom POTUS

5. April 2011 | Von | Kategorie: Jetzt lesen

Ein kleines Nest in Offaly erfährt gerade ungewohnte Aufmerksamkeit. Weil ein Vorfahre des aktuellen POTUS, wie der President of the United States im Slang der dortigen Sicherheitsorgane genannt wird, eben aus diesem Nest namens Moneygall stammt, nehmen Agenten des Secret Service und weiter Mitarbeiter des Präsidentenstabs den ganzen Ort im Vorfeld von Obamans Besuch im Mai unter die Lupe – einschließlich der Bedürfnisanstalten im örtlichen Pub.

Ollie Hayes übt schon mal für den Besuch von Barack Obama

Ollie Hayes ist der örtliche Publican von Moneygall und damit Eigentümer des Objekts der Begierde für Obamas Top-Töpfchen-Tester, die auch gleich ein Foto machten vom Lokus für den POTUS. “Das waren sehr nette Leute. Sie wollten sich ein wenig umsehen, mit uns plaudern und haben auch ein paar Fragen gestellt,” berichtete Ollie, der dem US-Präsidenten gerne höchstpersönlich ein Pint Guinness kredenzen würde. “Ich hoffe, er kommt hier herein, das wäre fantastisch!”

Doch nicht nur das Pub wurde von den rund 30 in einem Bus mit verspiegelten Scheiben und Garda-Motorradeskorte herangekarrten Mitarbeitern des Weißen Hauses, des amerikanischen Außenministeriums und des Secret Service, inspiziert -nein, der ganze Ort Moneygall, der sich zur Zeit für den Besuch des prominentesten Abkömmlings herausputzt, muss den Sicherheitstest bestehen.

Inzwischen ist auch die Terminplanung von Barack Obama bekannt. Statt wie bisher angenommen wird sich Obama nicht nur wenige Stunden, sondern einen ganzen Tag in Irland aufhalten. Am 23. Mai, also drei Tage nach dem Besuch der Queen in Irland, wird Obama in Dublin landen, dort übernachten und am nächsten Tag nach Großbritannien weiterreisen.

Auch die anderen Besuchspunkte von Obama werden sorgfältigst überprüft. Der Präsidentenpalast Aras an Uachtarain ebenso wie die Unterkunft für Staatsgäste Farmleigh House, die Residenz des US-Botschafters im Phoenix Park und die Gebäude der irischen Regierung im Stadtzentrum von Dublin.

In Moneygall wird die Aufregung vermutlich am größten sein, dort wo Falmouth Kearney, der Ur-ur-ur Großvater Obamas anno 1850 seinen Koffer packte um in die USA zu emigrieren. Henry Healy ist entfernt mit dem US-Staatsoberhaupt verwandt. Seit bekannt ist, dass Obama auch nach Moneygall kommen wird, sei die Zahl von Touristen in dem kleinen Ort spürbar angestiegen, weiß Healy. “Das ist schon irgendwie verrückt, aber es sind aufregende Zeiten für das Dorf. Es herrscht eine positive Stimmung und daraüber vergessen wir alle sogar den IWF und den Rettungsschirm,” so Healy, der auf einen Handschlag Obamas hoffen darf. “Das ganze Dorf hilft gerade zusammen um sicherzustellen, dass Moneygall ein perfektes Bild von Irland bietet, wenn der Präsident hierher kommt.”

via Independent.ie
Bildnachweis
: newswhip.ie / Eamon Farrell

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