Was passiert mit der Metro North?

6. April 2011 | Von | Kategorie: Dublin, Verkehr

Mit langfristigen Einnahmen will die irische Regierung Investoren locken, den Bau der Metro North zum Flughafen in Swords komplett in eigener Regie durchzuführen. Im Gegenzug, bietet Verkehrsminister Leo Varadkar an, könnten die Metro-Investoren die Einnahmen für bis zu 100 Jahre einbehalten.

Wir hier bald gebaggert oder bleibt die Metro North ein kühner Traum?

Das Problem der Iren: Das ehrgeizige Verkehrsprojekt ist bisher als Public-Private-Partnership konzipiert, doch diese Partnerschaften könnten nun infolge der Wirtschaftskrise in sich zusammenbrechen. Ministerialbeamte aus dem Verkehrsministerium haben den Minister hingewiesen, dass eine Public-Private-Partnership mit der Finanzierung durch Privatinvestoren und einer Rückzahlung durch den Staat mit der finanziellen Glaubwürdigkeit des Staates stehe und falle. Mehrere Straßenbauprojekte stünden aus eben diesen Gründen bereits still.

Die Baugenehmigung für das Projekt, dass im Falle seiner Realisierung bis zu 4000 Jobs schaffen sollte, wurde letzten Herbst erteilt. In diesem Monat sollten eigentlich die vorbereitenden Arbeiten, die die Verlegung von Telefon- und Abwasserleitungen begonnen werden, um für den Bau der Tunnels Platz zu machen. Minister Varadkar hat angekündigt den Start der Arbeiten mit einem Umfang von 30 Millionen Euro nicht freizugeben sollten sich die Konsortien aus dem Projekt zurückziehen. “Ich will nicht die o’Connell Street bis 2016 aufreißen und alle Statuen entfernen, nur dafür dass der Vertragspartner dann aussteigt. Die Metro North ist Teil einer Überprüfung von Verkehrsinvestitionen. Ich gehe davon aus, dass bis zum Sommer eine Entscheidung über die Vorbereitungsarbeiten fallen wird.”

via Independent.ie
Bildnachweis: flickr.com / Rene Slaats (CC-Lizenz)

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