Senior bringt sein ganzes Erspartes mit ins Krankenhaus

29. April 2011 | Von | Kategorie: Gesellschaft

Die Angestellten eines Krankenhauses in Cork staunten sicher nicht schlecht, als sie bei einem älteren Patienten 60.000 Euro in bar fanden. Der alleinstehende Mann hatte das Geld an seinem Körper befestigt. Der Herr hatte seinen Sparstrumpf offenbar weder zu hause lassen noch einer der strauchelnden irischen Banken für die Zeit seines Klinikaufenthalts anvertrauen wollen.

Die irische Polizei hat inzwischen bestätigt, dass der Mann das Geld aus Furcht nicht allein lassen wollte. Angestellte des anonym bleibenden Krankenhauses bestätigten, dass es solche Vorkommnisse immer wieder gebe: Erst vor Kurzem habe eine ältere Dame sich bei einer Unfallstation gemeldet – in ihrer Kleidung waren 5.000 Euro eingenäht.

Nach Auskunft der Polizei haben die Banken- und Immobilienkrise die Ängste Älterer aus dem Ruder laufen lassen. Immer mehr Senioren sehen es als letzte Möglichkeit, Ihre Ersparnisse in bar zu hause zu horten. Ein Polizist sagte dazu: “Es ist inzwischen ein offenes Geheimnis, dass diese Personengruppe oft das Ersparte Ihres ganzen Lebens in bar abheben und nach hause bringen. Deshalb nehmen bereits Einbrüche bei isoliert lebenden älteren Personen zu.” – Noch mehr allerdings wunderte sich der Polizist allerdings darüber, dass die Senioren scheinbar nicht nur den Banken, sondern genauso ihren eigenen Angehörigen misstrauten.

via: irishcentral.com

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