Obama und Guinness – vom Wert eines präsidialen Schlucks

25. Mai 2011 | Von | Kategorie: Essen & Trinken, In aller Welt, Offaly, Politik, Wirtschaft

So sieht ein 200-Millionen-Dollar-Schluck aus - Michelle und Barack Obama in Moneyagll

Mit 200 Millionen Dollar bewerten internationale Werbefachleute den kurzen gemeinsamen TV -Auftritt des amerikanischen Präsidenten Barack Obama und eines Pints Guinness bei seiner Stippvisite in Moneygall. Obama hatte im dortigen Pub zusammen mit seiner Frau und Verwandten auf seinen Besuch angestoßen.

Über die Aussage des Slogans “Guinness is good for you” kann man streiten, doch hat er der Brauerei am St. James’ Gate im Laufe der Jahre Millionen eingebracht. Seit dem Besuch des US-Präsidenten gibt es nach Berechnungen von Marketingexperten noch einen lukrativen Slogan – mit unbestrittenem Wahrheitsgehalt: “Barack is good for Guinness!”

Im Hauptquartier des Getränkekonzerns Diageo, zu dem Guinness seit Jahren gehört, dürften am Montagnachmittag die Sektkorkengeknallt haben. Vom kleinen Dörfchen Moneygall, von wo einst Obamas Ur-ur-ur-Großvater Falmouth Kearney in die neue Welt aufgebrochen war, flimmerten die Bilder eines fröhlich lachenden US-Präsidenten, der, das Pint Guinness hoch erhoben, seinen Verwandten und dem Publican zuprostete, um die Welt.

200 Millionen Dollar sind die wenigen, im Bild festgehaltenen Sekunden des Genusses laut Marketingexperten für die Guinness-Brauerei wert. Irlands Aushängebrauerei könne sich seine Werbeausgaben für den Rest des Jahres ganz sparen sagen einige, nachdem Obama im Gegensatz zur Queen und dem britischen Premier Cameron beherzt zum Pintglas gegriffen hatte.

Als zusätzlich imagefördernd für Guinness wird die Tatsache angesehen, dass Obama dem Absetzen des Glases noch ein genüßliches “delicious” folgen ließ. Dass Barack Obama auch wirklich ein “perfect pint” würde genießen können, hatte Guinness extra seinen Master Brewer Fergal Murray in das kleine Dörfchen Moneygall geschickt.

Während der Präsident mit den Gästen im Pub plauderte, erzählte er, wie er einst mitten in der Nacht auf dem Shannon Airport während einer Zwischenlandung auf dem Weg nach Afghanistan sein erstes Guinness getrunken hatte. Zurück in den USA habe er dann feststellen müssen, dass Guinness in Irland einfach besser schmecke, so Obama in Moneygall, wo er seine Guinness-Expertise dadurch unter Beweis stellte, dass er geduldig wartete, bis sich der Schaum gesetzt hatte.

via irishcentral.com
Bildnachweis: merrionstreet.ie

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