Durchbruch bei der Brustkrebs-Forschung?

3. Juni 2011 | Von | Kategorie: Dublin, Gesundheit, Wissenschaft

Forscher des Trinity College in Dublin glauben, dass ihnen ein Durchbruch bei der Behandlung von Brustkrebs gelungen ist. Im Mittelpunkt der Forschung stehen Stress und die damit verknüpfte Hormonausschüttung.

Nach den im “Journal of Clinical Oncology” veröffentlichten Forschungsergebnissen der Dubliner Wissenschaftler kann die Blockade eines speziellen Stresshormons die Ausbreitung von Brustkrebs eindämmen. Es gelang den Forschern in der zwischen 2000 und 2007 in Irland durchgeführten Studie, dass Frauen, bei denen ein bestimmtes Stresshormon medikamentös geblockt wurde, einem deutlich niedrigeren Sterberisiko ausgesetzt waren.

“Für Brustkrebs-Patientinnen bedeutet größerer Stress einehäufigere Wiederkehr der Krankheit, ein schnelleres Fortschreiten der Krankheit und eine höhere Todesrate”, erläutert Dr. Ian Barron vom Health Research Board, der Leiter des Forschungsteams. “Studien haben schon früher Hinweise gegeben, dass Stresshormone wie Adrenalin oder Oradrenalin hier eine Rolle spielen könnten, aber dies ist die erste Studie am Menschen, die nachweist, dass das Blockieren der Stressreaktion das Risiko der Krebsausbreitung und Metastasenbildung massiv reduziert.

via irishcentral.com
Bildnachweis: wikipedia

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