Cliffs of Moher: Mehr Geld für Naturwunder-Kampagne

7. Juni 2011 | Von | Kategorie: Clare, Internet, Tourismus, Umwelt

Mehr Geld für eine Werbekampagne rund um die Wahl der berühmten Cliffs of Moher im County Clare unter die “Neuen sieben Naturwunder” fordert der Tourismus-Sprecher der Fianna Fáil Timmy Doyle von der irischen Regierung. Irland könnte einen massiven Tourismusschub verpassen, so seine Argumentation.

Vor einigen Jahren ließ der Schweiz-Kanadier Bernard Weber die weltweite Internetgemeinde die “Neuen sieben Weltwunder” wählen, nun ist der ehemalige Filmemacher wieder da. Doch nun sucht er rund um die Welt nach den “neuen sieben Naturwundern”.

Die Iguacu-Fälle in Brasilien, der Grand Canyon in den USA, das Matterhorn in der Schweiz, die Masurische Seenplatte in Polen, der Ayers Rock, die Malediven – und die Cliffs of Moher. Zusammen mit 21 (aus ehemals 441) Konkurrenten bewerben sich diese Berühmtheiten um die Aufnahme in die Liste der sieben neuen Naturwunder, die bis zum Herbst in einer Internetabstimmung gekürt werden sollen.

Aus Sicht von Fianna Fáil-Tourismussprecher Timmy Dooley droht Irland eine wichtige Chance zu verpassen und ruft die Regierung auf, kräftig in eine Werbekampagne zugunsten der Cliffs of Moher investieren um die Chance der Klippen auf eine Wahl unter die sieben neuen Naturwunder zu wahren.

“Wenn man den Nutzen berücksichtigt, den ein Erfolg für das Land bringen würde, dann muss die Regierung diese Kampagne aktiv, dauerhaft und nachhaltig unterstützen”, so Dooley, der für das County Clare im Dáil sitzt.

Den möglichen Nutzen von irischen Naturwunder-Klippen haben einige Fachleute schon berechnet. Sie gehen davon aus, dass eine Aufnahme unter die sieben Naturwunder rund 350.000 zusätzliche Besucher pro Jahr anziehen könnten. Derzeit besuchen etwa eine Million Touristen jährlich die Steilküste von Clare. In Euros ausgedrückt bedeutet dieser Anstieg einen wirtschaftlichen Wert von rund 685 Millionen Euro über fünf Jahre gerechnet.

Angesichts dieser Zahlen ist sich Timmy Dooley sicher, dass sich die Regierung zu wenig engagiert und befürchtet, dass Irland einen Tourismus-Boom verpassen könnte, wenn mangels Taten die Wahl nicht auf die Cliffs fällt. “Wenn es je einen Fall gab, bei dem mit wenig Investition viel erreicht werden könnte, dann ist es dieser. Angesichts des auf dem Spiel stehenden Umsatzes und der Stärke der Mitbewerber der Cliffs of Moher brauchen wir eine starke und nachhaltige Kampagne um die Klippen zu unterstützen.”

Bis zum 11. November können Interessierte auf www.new7wonders.com noch ihre Stimme abgeben – nach Timmy Dooleys Willen natürlich zu allererst für die Ciffs of Moher.

via irishexaminer.com
Bildnachweis: wikipedia

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