Bekiffter Aer Lingus Steward fliegt

15. Juni 2011 | Von | Kategorie: Tourismus, Verkehr, Wirtschaft

Im Berufungsverfahren wurde die Entlassung eines Bordsteward von Aer Lingus bestätigt: 2009 war er nach dem Verzehr von Haschkeksen zum Dienst angetreten. Während des Flugs über den Atlantik hatte er dann Halluzinationen bekommen. Der 32-jährige Spanier, der in Irland lebt, sah plätzlich Läuse über sein Gesicht laufen und dachte, die Passagiere würden ihn dabei fotografieren.

Der Steward hatte am Vorabend des Flugs mit Freunden in San Francisco gefeiert und dabei offenbar auch einen Haschkeks erwischt. Als er am nächsten Tag wieder in die Arbeit ging, fühlte er schon, wie scheinbar Gefühlsausbrüche über ihn hinwegschwappten und er sah vermeintliche Aer Lingus Büropflanzen, die vorgaben Piloten zu sein und ihn fotografierten. Vor Gericht musste der Spanier dann auch noch zugeben, vor dem Flug Medikamente eingenommen zu haben. Als Steward krank den Dienst anzutreten ist jedoch streng gegen die Aer Lingus Vorschriften – offenbar aus guten Grunde, wie der Vorfall eindrucksvoll zeigt.

Zusammen mit seinem Eingeständnis, bereits einmal mit 19 Jahren Haschisch probiert zu haben und seiner wenig glanzvollen Personalakte befand das Gericht, die bereits erstinstanzlich bestätigte Entlassung sei völlig gerechtfertigt gewesen, wenngleich man einzelne Elemente des Vorgehens der Fluggesellschaft habe kritisieren können.

via: irishcentral.com

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