Gefährliches Pflaster Dublin?

28. Juli 2011 | Von | Kategorie: Dublin, Gesellschaft, Wissenschaft

Einer aktuellen Umfrage zufolge fühlen sich fast die Hälfte der Leute in Dublin abends nicht sicher. Die Umfrage gehört zu der Initiative “Your Dublin, Your Voice” und wurde im April durchgeführt. Gestern, beim Start eines Projekts gegen “antisoziales Verhalten in Dublin”, beschäftigten sich der Lord Mayor Dublins, Andrew Montague, und der Citymanager John Tierney mit dem Thema.

Motague sagte, es müsse ein Mindestpreis für Alkohol eingeführt und die Zahl der Spirituosenhändler pro Stadtviertel begrenzt werden. Zu dieser Überzeugung brachte ihn ein weiteres Ergebnis der Umfrage: 36 Prozent der 2200 Befragten fanden, das Schlimmste an Dublin sei antisoziales Verhalten, welches oft durch Alkohol ausgelöst oder verschlimmert werde.

Für junge Leute, die leicht dem Alkohol und Rowdytum verfallen könnten, wiesen Der Bürgermeister und der Citymanager zusammen mit lokaler Polizei auf Einrichtungen hin, in denen man sich sinnvoll engagieren könne. Weiter Massnahmen gegen das Phänomen seien in Vorbereitung. Lord Mayor Montague erklärte: “Antisoziales Verhalten kann die Lebensqualität der Menschen deutlich schmälern. Das fängt schon an, wenn man nur angepöbelt wird. Viele verängstigt soetwas bereits.”

Montague sagte auch, nach Zahlen des Justizministeriums hätten etwa die Hälfte alle Fälle von antisozialem Verhalten mit Alkoholgenuss zu tun: “Das sollte ein ausreichendes Argument darstellen, um einen Mindestpreis für Alkohol einzuführen. Im Augenblick kann man schon für unter 50 Cent eine Dose Bier kaufen.”

Citymanager Tierney kündigte parallel dazu ein Programm von freiliwilligen Versprechen von Eltern an, den Alkoholkonsum ihrer Kinder mehr zu kontrollieren. Dies sei allerdings noch in Planung. Dennoch müsse man jede denkbare Möglichkeit ergreifen, die Probleme zu lösen.

via: irishexamier.com

Bildnachweis: sxc.hu

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