Sohn eines Nordiren Held bei Eisbärangriff

10. August 2011 | Von | Kategorie: Nordirland

Der nordirische Vater eines jungen Mannes, der vor Kurzem in der Arktis gegen einen Eisbären gekämpft und ihn schliesslich erschossen hat, unterhielt sich gestern mit der Presse über diese fürchterliche Prüfung seines Sohns. Mike Reid, der 29jährige Sohn des Nordiren Peter Reid, hatte sich auf einer Arktistour mit insgesamt 80 Teilnehmern befunden, die von der British Schools Exploring Society ausgerichtet worden war, als das Camp von einem über zwei Meter grossen Eisbären angegriffen wurde.

Peter Reid, der aus Bangor County Down stammt, erzählte den Journalisten, er habe inzwischen eine E-Mail von seinem Sohn erhalten. Sein Sohn Mike wird gerade in Norwegen an seinen ernsten Kopf- und Nackenverletzungen behandelt, die er letzten Freitag im Kampf gegen den Bären erlitten hatte. Bei der Attacke des Tiers verlor ein 17 Jahre alter britischer Schüler und Expeditionsmitglied sein Leben.

In seinem Interview mit der BBC sagte der Vater: “Er hat uns erzählt, dass der Bär ein Zelt angriff, in dem sich drei Mann aufhielten und wie er und ein weiterer Tourguide zu Hilfe eilten und von dem Bären brutal angegriffen wurden. Er schaffte es, wegzukommen um ein Gewehr zu holen und erschoss den Bären.” Der Vater erzählte auch, wie niedergeschlagen sein Sohn über den Tod des Jugendlichen sei.

Mike Reid hatte sich freigenommen bei seinem Arbeitgeber, der Royal Geographical Society, um als ehrenamtlicher Tourguide an der Expedition teilnehmen zu können. Insgesamt verletzte der Eisbär zwei erwachsene Tourguides und zwei Schüler, einen weiteren tötete das Tier, bevor Mike Reid den Bären zur Strecke brachte. Zwar hatten die Camper Fallstricke ausgebracht, die ein Gewehr oder eine Notfallfackel auslösen sollten, wenn ein Bär darüberstolpert – die Falle löste aber in diesem Fall tragischerweise nicht aus.

In einem Bericht zeigt Channel 4 News das Camp und den erlegten Eisbären:

via: irishcentral.com

Bildnachweis: flickr (by user “Tambako the Jaguar”)

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