Killarney Irlands sauberste Stadt – Dublin abgeschlagen

30. August 2011 | Von | Kategorie: Kerry, Tourismus

Killarney ist von der Initiative “Irish Business Against Litter” , kurz IBAL, zu Irlands sauberster Stadt gekoren worden. 53 Städte und Gemeinden nahm der Verband unter die Lupe. Die Meisten rangieren innerhalb üblicher europäischer Sauberkeitsmassstäbe. Dublin hingegen musste diesmal sein schlechtestes Ergebnis der letzten Jahre hinnehmen.

Deutlich verbessern konnte sich demgegenüber dieses Jahr Cork City, die es überhaupt erstmals in die Liste der “Saubermänner” geschafft hat. 37 der 53 geprüften Orte schaffen 2011 diesen Standard. 13 Weitere fand die  IBAL mehr oder minder “unordentlich” vor. Zu den schwarzen Schafen zählen bei der diesjährigen Stichprobe Knocknaheeney und ,gleich zweimal, Dublin: Sowohl der nördliche Teil der Innenstadt als generell das Stadtgebiet wirkten offenbar besonders vermüllt im Vergleich zum Rest Irlands.

Freude bei Killarneys Bürgermeister Seán Counihan: Er lobte nach Verkündung der Ergebnisse vor Allem seine Stadtverwaltung. Und auch die Kampagne “Keep Killarney Klean” wirke bei den Einwohnern und Geschäftsleuten anspornend. Heritage-Minister Jimmy Deenihan, dessen Behörde ihren Sitz in Killarney hat, fand Killarney ebenfalls ein Vorbild für andere Orte Irlands.

Unverständnis und Groll dagegen herrscht in Dublin: “Wir haben schon immer unsere Zweifel an den Methoden der IBAL gehegt. Der Bericht der IBAL ist schliesslich nur eine Momentaufnahme. Auf dieser Grundlage pauschal ein Jahr lang zu sagen, eine Stadt sei dreckig, ist absurd”, lässt sich Dublins Stadtverwaltung zitieren. Trotz finanzieller Engpässe erziele Dublins Stadtreinigung den selben Standard wie in den letzten Jahren. Woher also die unerwartete Verschlechterung beim Test herrühren soll, verschliesst sich der Stadtverwaltung somit.

via: irishtimes.com und rte.ie

Bildnachweis: wikimedia (by Duebbers)

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3 Kommentare auf "Killarney Irlands sauberste Stadt – Dublin abgeschlagen"

  1. Wanderer sagt:

    Hallo Tom, vielleicht muss die Quellenangabe wirklich noch klarer gekennzeichnet und klarer positioniert sein: “via” erklärt Euer Artikel-Übersetzungsangebot nicht treffend. Und die Quelle ist am Ende des Textes wohl nicht am rechten Platz. Sie gehört an den Anfang.

    • admin sagt:

      Hallo Markus,

      Quellenangaben werden für gewöhnlich hintenangestellt. Das ist in hunderten Blogs, die sich inhaltlich bei anderen bedienen oder auf News-Seiten / Communitys wie etwa Stern-Shortnews nicht anders als in wissenschaftlichen Arbeiten. Quellen- und Bildverzeichnis stehen am Ende. Die Quelle muss auf derselben Seite zu finden sein, der Meinung bin ich auch, und sie darf nicht versteckt sein. Beides trifft auf uns zu, ich denke noch viel transparenter geht nicht und muss nicht sein, sonst begeben wir uns bald auf ein Niveau wie die Amerikaner, denen man auf einem New Yorker Bauernmarkt erklären muss, warum sie da keine Bananen und Orangen kaufen können. http://www.grownyc.org/greenmarket/faq

      Gruß
      Tom

  2. Wanderer sagt:

    Nun ja, die Diskussion mit Biege zeigt deutlich, dass es durchaus noch Klärungsbedarf gibt. Ihr macht zum Beispiel Überschriften, aus denen nicht hervorgeht, woher sie stammen und dass es Übersetzungen aus irischen Medien sind. Journalismus nennt Quellen übrigens immer am Anfang. Vielleicht müsst ihr gemäß Eurem Konzept den Titel ändern: Der bunte Übersetzungsdienst, oder so ähnlich. Damit klar wird, woher die Info jeweils stammt. Alles nachrecherchieren geht ja wohl nicht . . .

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