Katia knipst das Licht aus

13. September 2011 | Von | Kategorie: Donegal, Umwelt

Überall im Land war die Feuerwehr im Einsatz um Straßen, wie hier die Howth Road in Dublin von umgestürzten Bäumen zu befreien. (Bild: Michael Kelly)

Die Überreste eines tropischen Hurrikans haben am Montag in weiten Teilen Irlands für Stromausfälle, umgestürzte Bäume und steigende Pegel gesorgt. Die Techniker des Electricity Supply Boards arbeiteten rund um die Uhr, um die Versorgung mit Elektrizität wiederherzustellen. Die Blamage seines Lebens erlebte ein Fernsehmeteorologe.

Es kommt immer mal vor, dass abgeschwächte Tropenstürme die Küsten der grünen Insel erreichen, aber nicht alle erreichen die Stärke von Katia, die am Montag über Irland hinwegbrauste. Der zweite große Hurrikan der diesjährigen Saison war vor zwei Wochen nach den Kapverdischen Inseln entstanden und war durch die Karibik an der Ostküste der USA entlang bis nach Irland gezogen.

Mit Böen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 125 Stundenkilometern – die stärksten in den letzten 15 Jahren gemessenen in Irland gemessenen Böen – machte die stürmische Katia in vielen Regionen des Landes jegliche Fortbewegung zu einem echten Wagnis. Sämtliche Fährverbindungen zwischen Irland und Großbritannien wurden eingestellt, Fischerboote in die Häfen zurückbeordert, Orte an der Westküste wurden vor Strumfluten gewarnt.

Auch der Straßenverkehr wurde stark in Mitleidenschaft gezogen, viele Straßen waren von umgestürzten Bäumen blockiert, eine Brücke im County Donegal wurde vorübergehend für den Verkehr gesperrt. Mehrere tausend Häuser waren für mehrere Stunden ohne Strom, alleine in Dublin saßen über 2000 Haushalte ohne Strom da, nach dem die Leitungen durch den Sturm beschädigt worden waren.

Unerwartet stark zeigte sich Katia auch für den Meteorologen John Eagleton. Der Wetterexperte des Wetterdienstes Met Eireann musste sich bei den Hörern von Highland Radio in Donegal dafür entschuldigen, dass er die Stärke des Sturms offensichtlich falsch eingeschätzt hatte und den Hörern versichert hatte, es werde wohl keine Stromausfälle geben. Kurze Zeit später trat jedoch genau dieser Fall ein. Er könne sich den plötzlichen Umschwung nicht erklären, sagte Eagleton. “Was soll ich sagen, ich kann den Wind nicht anhalten?”

via irishexaminer.com und andere Quellen
Bildnachweis: Michael Kelly / flickr.com

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