365 Tage Irland-Panoramablick

16. Oktober 2011 | Von | Kategorie: Jetzt lesen

Wenn wie in diesen Tagen Paletten voller Lebkuchen in den Supermärkten das nahende Jahresende verheißen, aktiviert sich in uns diese immer gleiche Routine, die uns schon zwei Monate vor dem großen Tag in Gedanken die Weihnachtsgeschenke für die Lieben durchgehen, den Resturlaub verplanen und Plätzchen backen. Achja, und der Fotokalender an der Küchenwand muss auch ersetzt werden.

Beim Buchhändler des Vertrauens stehen jetzt wieder die großen Gitterwände an denen sich nackte Haut und nackte Landschaft auf unzähligen Kalenderblättern ein Stelldichein geben. Auch Irlandkalender stehen seit vielen Jahren hoch im Kurs. Gaelnet.de hat sich einen ganz besonderen Irlandkalender näher angesehen.

Stefan Schnebelt

Groß ist er, enorm groß. Wer sich den neuen Panoramakalender von Stefan Schnebelt an die heimischen Wohnzimmerwand hängen will, der braucht erst mal zwei Nägel in der Wand, denn 60 Zentimeter Farbfotos wollen angemessen befestigt sein. Dafür hat der fleissige Heimwerker nach vollendeter Arbeit auch ein zusätzliches Fenster für sein Heim dazugewonnen – ein Fenster das einen mit einem Blick auf die grüne Insel teleportiert.

Dabei hebt sich der Kalender wohltuend von vielem ab, was zur Zeit in die Läden ausgeliefert wird. Der Offenburger verzichtet dankenswerterweise darauf die 2483ste Ansicht der buntenTüren am Merrion Square, abzuliefern und auch die sonstigen “üblichen Verdächtigen” wie die Cliffs of Moher, Newgrange oder Trinity College glänzen auf dem Kalender mit Abwesenheit.

Stattdessen entführt der studierte Fotodesigner den Betrachter weg in ein den meisten unbekanntes Irland. Er wandelt abseits von den ausgetretenen Pfaden, nimmt lange Fußmärsche auf sich, bis sich vor ihm eine wunderbare Landschaft ausbreitet.

Three Castle Head ist einer dieser magischen Orte. Am westlichsten Ende der Mizen-Halbinsel liegen drei Turmruinen an einem See auf einer Klippe hoch über dem Meer.

“Den Tipp habe ich im Bed & Breakfast bekommen. Ich habe das Auto stehen lassen und bin eine Stunde über den Hügel gestiefelt”, erinnert sich Schnebelt an die Entstehung des Bildes, das das November-Kalenderblatt ziert.

Bis zu fünfmal pro Jahr – da wird auch die Gaelnet-Redaktion neidisch – reist Fotograf Schnebelt zur “Jagd” auf blutrote Sonnenuntergänge, romantische Ruinen und spiegelglatte Seen nach Irland, immer im Gepäck seine stets schussbereite Nikon. Neben seiner Kamera braucht ein Reisefotograf vor allem Geduld und das Wetterglück als starken Verbündeten und vor allem gutes Schuhwerk, denn “solange das Wetter nicht absolut übel ist, bin ich draußen auf Achse und auf Motivsuche”, so Schnebelt.

Auf Schusters Rappen kam der heute 42-jährige als Inter-Railer mit Rucksack das erste Mal nach Irland und blieb vier Wochen dort. “Ich bin als Tramper durchs Land gereist, habe den Daumen rausgehalten und so sehr viele Menschen kennengelernt”, erzählt Schnebelt.

Mittlerweile ist Irland auch Broterwerb für den Offenburger, der schon am Kalender 2013 arbeitet, schließlich will der Handel schon im Frühjahr die Bestellungen für das Weihnachtsgeschäft tätigen.

Der Panorama-Kalender ist zum Preis von 29,95 Euro im Buchhandel, im Gaelnet-Amazon-Store und direkt bei Stefan Schnebelt zu beziehen.

Gewinnspiel

Für heute hat Stefan Schnebelt für die Leser von Gaelnet noch ein Gewinnspiel im Gepäck. Zu gewinnen gibt es einen Original Panorama-Kalender 2012 von Stefan Schnebelt, drei immerwährende Irland-Tischkalender und drei Irland-Postkartensets.

Aufgabe: Auf www.stefanschnebelt.com gibt es mehrere Galerien voll faszinierender Bilder, darunter auch eine schöne Aufnahme des Örtchens Portmagee im County Kerry. Wieviele pinkfarbene Häuser sind darauf zu sehen?

Schickt die Antwort bis zum 23. Oktober an info[at]gaelnet.de, bitte vergesst nicht, Namen und Adresse anzugeben.

Wichtig: Die Preise werden unter allen richtigen Einsendungen ausgelost, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Bildnachweis: Stefan Schnebelt / www.stefanschnebelt.com

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