Dreifacher Zufall rettet GAA Fan mit Herzanfall

28. Oktober 2011 | Von | Kategorie: Gesundheit

Ein öffentlicher Defibrillator in Deutschland

Das Leben eines Gaelic Football Fans rettete vergangenes Wochenende eine Verkettung glücklicher Zufälle. Sportfan John Dobbins erlitt während eines Spiels, am Spielfeldrand stehend, eine Herzattacke. Glück hatte Dobbins offenbar jedoch nicht nur wegen eines dort vorhandenen Defibrillators. An diesem Tag standen gleich zwei Ärzte auf einmal neben ihm im Publikum. Inzwischen erholt sich der Glückspilz schon wieder. 

Nur Sekunden nach Dobbins Zusammenbruch sprangen ihm die Mediziner zur Hilfe und belebten ihn mittels eines Defibrillators wieder. Der lokale Gaelic Football Verein im nordirischen Faughanval hatte das Gerät vorausschauend angeschafft. Zusammen mit einem ebenfalls medizinisch ausgebildeten weiblichen Fan hielten die Ärzte den Mann bis zum Eintreffen des Krankenwagens am Leben.

Und mit dem sprichwörtlichen “Luck of the Irish” fuhr dieser soeben am Vereinsvorsitzenden Eamonn King vorbei, der gerade um Hilfe rief: “Ich war gerade am Telefon, als ich einen Krankenwagen sah, der Richtung Limavady fuhr. Ich fragte gleich, ob die Besatzung zu uns umdrehen könnte, sollten sie nicht gerade selber auf dem Weg zu einem Notfall sein.” Innerhalb von Minuten luden die Sanitäter Dobbins ein und brachten ihn ins nächste Krankenhaus.

Michael Dobbins, ein Verwandter des Patienten, dankte hinterher herzlich Allen, die so schnell zur Hilfe geeilt waren: “Durch diese Leute geht es John inzwischen schon wieder viel besser und er erholt sich auch schon wieder von dem Vorfall.” Der Vorsitzende des Fussballvereins freute sich hinterher ebenfalls: “Ich weiss, dass so ein Defibrillator teuer ist. Er kostet circa 1000 Euro. Aber klebt man etwa  ein Preisschild auf ein Leben? Wenn man so ein Gerät im Club hängen hat und es nie braucht, ist das auch toll. Noch besser ist es, im Notfall eines zur Hand zu haben.”  Ein Glück für den Notfallpatienten war auch, an jenem Tag einen solch vorausschauenden Verein zu besuchen – es gibt noch andere Clubs ohne solche Geräte.

via: belfasttelegraph.co.uk

Bildnachweis: flickr (by Patrick Lauke)

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