Was findet Facebook an Ann Maries Heimatort Effin so “anstössig”?

2. Dezember 2011 | Von | Kategorie: Internet

Glückliche Fuckinger dürfen ihren Heimatort bei Facebook eintragen.

Ann Marie Kennedy wollte nur ihren Geburtsort in ihr Facebook-Profil eintragen- Effin im County Limerick. Leider findet Facebook den Begriff aber “anstössig”: “effin off”  bedeutet in der Umgangssprache nämlich “verpiss dich”. Ann Marie lässt sich von Facebooks Kleinkariertheit aber nicht unterkriegen und kämpft nun um einen Platz bei Facebook für ihren Heimatort. Ironie des Schicksals: Käme Ann Marie aus dem österreichischen “Fucking”, liesse Facebook den Namen gelten.

Die Angestellte an der University of Limerick, erzählt, sie und mehrere ihrer Freunde hätten bereits versucht, “Effin” in das Textfeld einzutippen, in welchem man seine Herkunft mitteilen kann. Ann Marie versuchte in ihrer Ratlosigkeit auch schon, eine “Effin”-Seite auf Facebook einzurichten, so, wie es Seiten für viele andere Orte gibt, aber auch diese Möglichkeit blockt Facebook. “Plötzlich erschien eine Fehlermeldung, dies sei anstössig”, erklärt Ann Marie.

“Würde ich Limerick eingeben, liesse Facebook das zwar zu, aber schlussendlich bin ich doch eine stolze Effinerin. Natürlich ist das eigentlich nur Pipifax. Aber ich finde es eben nicht fair”, stellt Ann Marie ihren Standpunkt klar. Dass Fucking in Österreich von Facebook anerkannt ist, sollte ihr wohl besser keiner sagen. Sonst müsste sie ihren Frust wohl mit einer Halben Fucking Hell runterspülen.

Ob die bayerischen Gemeinden Kissing und Petting ihre Facebook nutzenden Bewohner ebenfalls vor solche Probleme stellt wie Effin, ist der Redaktion unbekannt, aber für Rückmeldungen dankbar.

via: irishexaminer.com

Bildnachweis: wikipedia

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