Fassbender will Cú Chullain spielen

19. Februar 2012 | Von | Kategorie: Film & Fernsehen, Stars & Co.

Michael Fassbender

Der deutsch-irische Schauspieler Michael Fassbender will einem Bericht des amerikanischen Magazins Variety zufolge eine Geschichte der irischen Mythologie auf die Kinoleinwand bringen. Wie Variety berichtet arbeitet Fassbender an einem Film über den legendären irischen Helden Cú Chullain.

Cú Chullain ist der große Held der Sagenwelt von Ulster. Unter dem Namen Setanta geboren, macht der Sohn des Gottes Lug und von Deichtine, der Schwester der Königs von Ulster von sich reden, als er den Wachhund des königlichen Schmieds Culann in Notwehr erschlägt, wofür er seinen späteren Kampfnamen Cu Chullain (Hund des Culann) erhält. Später erwirbt Cú Chullain Ruhm, als er quasi im Alleingang die angreifenden Truppen der Königin Maedhbh von den Grenzen von Ulster abwehren kann.

Dem Bericht der “Variety” zufolge soll der in Heidelberg geborene und in Killarney aufgewachsene Michael Fassbender zur Zeit zusammen mit dem Drehbuchautor Ronan Benett daran arbeiten, diese Geschichte in ein passendes Script, Arbeitstitel “Irish Myths”, zu verarbeiten. Dem Vernehmen nach will Fassbender im Film selbst die Titelrolle übernehmen. Außerdem solle die Produktionsfirma der beiden Künstler, Finn Mac Cool Films, bereits an der Finanzierung der filmischen Heldenepos arbeiten.

Michael Fassbender ist einem größeren Publikum aus den Filmen “Band of Brothers”, “Inglourious Basterds”, “Jane Eyre”, “X-Men: Erste Entscheidung” und “Shame” bekannt. Für letzteren Streifen erhielt Fassbender im Januar 2012 eine Nominierung für den Golden Globe.

via RTÉ
Bildnachweis: wikipedia / Georges Biard

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2 Kommentare auf "Fassbender will Cú Chullain spielen"

  1. Cineasten waren ziemlich enttäuscht, dass er dieses Jahr in keiner Nominierungsrunde bei den Academy Awards dabei war. Ich fänds spannend, wenn aus dem Projekt etwas würde, denn dann könnte ich horchen wie man diese schrägen Namen ausspricht. Geschrieben ist Gälisch ja echt eine Herausforderung..

    Ich war dieses Jahr noch einige Tage in Killarney und fand übrigens den Ring of Kerry nicht sooo beeindruckend, wie er in den Touriführern stets beschrieben steht. Aber nen tollen Regenbogen vor einigen Hochkreuzen konnten wir fotografieren :)

    • admin sagt:

      Hallo Alexander,

      Der Ring of Kerry hat schon was, man darf nur die ausgeschilderte, offizielle Route nicht als Maßgabe sondern als Orientierung nutzen und immer wieder auf Seitenstraßen dem Ring folgen. Da entdeckt man wirklich tolle Ecken.

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