Aufregung um Prostituierte in Bundoran
24. Februar 2012 | Von ing | Kategorie: Donegal, Gesellschaft, Polizeibericht
Der traditionellen Badeort Bundoran im County Donegal ist in Aufruhr seit drei Frauen in den Straßen von Bundoran Flugblätter verteilten, auf denen sie eindeutig zweideutige Dienstleistungen unter anderem am malerischen Strand des Ortes anboten. Bürgermeister Michael McMahon kritisiert angesichts der Vofälle die Einreisekontrollen.
Die auf Mitte 20 geschätzten, vermutlich aus Osteuropa stammenden, Frauen sprachen Männer während der Mittagszeit vor Geschäften angesprochen und die in fehlerhaftem Englisch verfassten Flugblätter, auf denen sie Ganzkörpermassagen anboten, in die Hand gedrückt – darauf neben dem “Service”-Angebot auch eine Mobilfunknummer zu Kontaktaufnahme. Zeugen wollten außerdem beobachtet haben
Mit den Worten “Ruf mich an, wenn Du eine schöne Zeit verleben willst” hatte eine der Frauen einem Zeugen eines der Flugblätter überreicht. Als der Mann “zum Spaß” die Nummer wählte sagte die Frau am anderen Ende für 150 Euro bekäme er, “was er wolle”. Bei weiteren Anrufen im Zuge der Ermittlungen forderte eine unbekannte, gebrochen Englisch sprechende Frau dann 200 Euro. Ihre Dienste wolle sie trotz strömenden Regens am Strand anbieten.
In einer ersten Reaktion kündigte Bundorans Bürgermeister Michael McMahon an, am Freitag in einem Gespräch mit den Gardai Zweifel an der Wirksamkeit der Einreiseontrollen an der Flughäfen zu äußern. Es bereite ihm Sorgen, wenn Menschenhändler Prostituierte ins Land brächten und binnen Wochen wieder ausflögen.
via Irish Times
Bildnachweis: sxc.hu / Michal Zacharzewski





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