Dicker Patzer bei neuer Wasserrohrbruch-Hotline

22. März 2012 | Von | Kategorie: Cork

Der neue zentrale Notruf für Wasserrohrbrüche im County Cork hätte Reparaturen beschleunigen sollen. Doch stattdessen wurde die Hotline selber quasi hinweggeschwemmt – von den vielen hilfesuchenden Anrufern. Repräsentanten des Cork County Council mussten sich inzwischen öffentlich erklären.

Der Hinweis der County-Verwaltung, man werde die Panne bei der Notruf-Hotline bis Ende des Monats behoben haben, konnte die Ratsmitglieder jedoch nicht beruhigen. Fine Gaels John O´Sullivan sagte, das alte System von vor Ort organisierter Hilfe hatte praktisch problemlos funktioniert und kritisierte den zusammengebrochenen Zentralruf: “Das ist doch verrückt. Stellen Sie sich vor, Sie ruften beim Arzt oder Notarzt an und die Telefonnummer funktionierte nicht. Da läuten bei mir alle Alarmglocken.”

Fianna Fáil Ratsmitglied Donal O´Rourke hatte die Kontroverse angestossen mit seiner Bemerkung, die Zentralisierung der Meldestellen würde die Reparaturen im Endeffekt eher verlangsamen. Sein Beispiel war ein Fall, in dem ein Rohrschaden erst einen ganzen Tag später repariert werden konnte und bei dem Behördenvertreter angegeben hätten, dies hätte am Zusammenbruch der Hotline gelegen. O´Rourke dazu: “Ich bin konsequent gegen die Zentralisierung von Dienstleistungen. Ich glaube nicht, dass so etwas funktioniert.”

Auch Fine Gael Mitglied Jerry O’Sullivan zeigte sich nach einem ähnlichen Fall von der neuen Regelung enttäuscht. Eine Hauptwasserleitung bei Ardgroom war geborsten, aber örtliche Handwerker durften nicht Hand anlegen. Dazu musste erst ein Ingenieur knapp zwei Stunden aus Skibbereen per Auto anreisen, um die Erlaubnis zu geben. O’Sullivan schloss daher aus dem Fall: “Es gibt da viel zu viele Regeln und Vorschriften.”

via: Irish Examiner

Bildnachweis: flickr (by Thomas Rutter)

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