Bald noch umfassenderes Rauchverbot?

25. April 2012 | Von | Kategorie: Gesundheit

Im März 2004 führte Irland das weltweit erste Rauchverbot ein. Geht es nach den Plänen von Gesundheitsminister James Reilly, reicht das aber nicht: Künftig soll nach dem Vorbild New Yorks das Rauchen auch in Parks und an Stränden  verboten werden.

Der Minister hatte bereits signalisiert, dass er das Rauchen in Autos verbieten wolle, in denen auch Kinder mitfahren. Jetzt wurde bekannt, dass seine Pläne zum Nichtraucherschutz sehr viel weiter reichen. Reilly kündigte an, das Rauchen auch in Parks und an Stränden verbieten zu wollen.

Seinen Vorstoß begründete er mit der Vorbildfunktion von Erwachsenen gegenüber Kindern. In Parks und an Stränden, so Reilly, würden Kinder besonders das Verhalten von Erwachsenen beobachten und Rauchen so als normale Praxis erfahren.

“Wir wollen nicht, dass Kinder Erwachsene an öffentlichen Orten rauchen sehen. Orte, von denen wir erwarten können, dass viele Kinder anwesend sind, wie in unseren öffentlichen Parks oder an unseren Stränden,  sollten rauchfreie Zonen sein”, so Reilly.

Falls nötig will der Gesundheitsminister eine Gesetzesinitiative starten, um sein Vorhaben umzusetzen, seiner Meinung nach könnten die örtlichen Behörden aber auch individuelle Verordnungen erlassen, um zum selben Ziel zu gelangen.

Reilly folgt mit seiner Idee dem Vorgehen New Yorks, die mit einem umfassenden Rauchverbot die Quote der Raucher auf 22 Prozent senken konnten, während sie in Irland trotz des weltweit ersten Rauchverbots 29 Prozent beträgt – zu viel, wie der Minister findet. Wer beispielsweise im berühmten Central Park eine Zigarette raucht, kann sich auf ein Bußgeld von $50 (€37.85) einstellen. Neben Stränden und Parks darf in der amerikanischen Metropole auch an anderen öffentlichen Plätzen wie dem Times Square geraucht werden.

via: Independent.ie
Bildnachweis: wikipedia

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