Amokfahrer schuldunfähig?

12. Juni 2012 | Von | Kategorie: Recht

Seit gestern steht ein Mann in Cork vor Gericht, der im Mai 2011 einem Polizisten mit vorgehaltener Waffe den Dienstwagen geraubt hatte und mit diesem eine Amokfahrt über den Flughafen Cork unternommen hatte. Erst als er gegen ein Servicefahrzeug prallte, gelang es der Polizei, den damals 37-jährigen festzunehmen.

Die Anklageschrift ließ die dramatischen Ereignisse des vergangenen Jahres noch einmal lebendig werden. Wie der Angeklagte dem Streifenpolizisten in Cork das Messer an die Kehle gehalten, dessen Dienst-Geländewagen in seine Gewalt gebracht hatte und durch eine Fußgängerzone geflüchtet war. Wie der Mann mit dem Auto den Zaun des Flughafens durchbrach, ein weiteres Auto entwendete und auf dem Vorfeld des Airports mit dem Auto Jagd auf Polizisten machte, die ihn stoppen wollten.

Der Verkehrspolizist, dessen Auto der Mann entwendete, schilderte vor Gericht, wie der Angeklagte ihm ein Messer an die Kehle gehalten hatte und ihn geschnitten hatte. Er habe damit gerechnet zu sterben, erklärte der Garda.

Vor das Gericht jedoch ein Urteil wird fällen können, müssen die Geschworenen entscheiden, ob der heute 38-jährige zum Zeitpunkt der Tat möglicherweise an einer Geistesstörung litt, und ob möglicherweise auf Schuldunfähigkeite aufgrund einer Geisteskrankheit entschieden werden sollte.

via RTÉ
Bildnachweis: Oliver Wagemann

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