A nice cuppa? – Aber nicht zuviel!

19. Juni 2012 | Von | Kategorie: Gesundheit

“Noch ein Tässchen Tee?” – “Nein, danke. Ich muss auf meine Prostata achten.” Sollte sich der Verdacht einer Studie erhärten, so haben Hardcore-Teetrinker, jedenfalls die Männer darunter, ein erhöhtes Krebsrisiko zu fürchten.

In der schottischen Studie haben Forscher der Uni Glasgow 37 Jahre lang über 6000 Männer im Alter zwischen 21 und 75 Jahren begleitet und befragt. Vorläufiges Ergebnis: Bei jenen Männern, die angaben, täglich ab sieben Tassen Schwarztee aufwärts zu trinken, stieg die Wahrscheinlichkeit einer Prostatakrebs-Erkrankung um 50 Prozent an. Die Frage, der die Wissenschaftler nun noch nachgehen müssen ist, ob starker Teekonsum ein ursächlicher Grund für den Krebs ist oder oder ob es sich um eine zufällige Parallelität handelt.

Der Leiter der Studie, Dr. Kashif Shafique, dazu: “Wir können bisher noch nicht sagen, ob der Teegenuss selber einen Risikofaktor darstellt oder ob Teetrinker sogar länger leben, sodass das hohe Alter, in dem Prostatakrebs sowieso öfter vorkommt, der entscheidende Punkt ist.” Dr. Shafique ergänzte jedoch: “Bisher haben Studien allerdings weder einen eindeutigen Hinweis auf Prostatakrebs-Risiken bezüglich schwarzem Tee erbracht, noch vorbeugende Wirkungen grünen Tees belegen können.”

Da die meisten Teilnehmer an der Studie Schwarzteetrinker waren und davon nur ein Viertel mehr als sieben Tassen täglich konsumierte, empfehlen die Forscher in ihrer Schlussfolgerung, man müsse für aussagekräftige Zahlen den Zusammenhang zwischen Teekonsum und Prostatakrebs weiter erforschen, insbesondere dadurch, dass man in einer zu folgenden Studie genauer auf die verschiedenen Teearten und deren Konsum einginge.

via: breakingnews.ie

Bildnachweis: flickr (by Rachel S. Lee)

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