Spurs im Pech – Barca holt 9-jährigen Iren

18. Juli 2012 | Von | Kategorie: Jetzt lesen

Und demnächst….? Scouts im Kindergarten?

Frühsommer 2022, Fußball-Fans strömen aus dem Londoner Wembley-Stadion, wo an diesem Abend das UEFA-Champions-League Finale zwischen dem spanischen Meister FC Barcelona und Olympique Marseille ausgetragen wurde. Die Barca-Fans feiern einen 4:1 Triumph ihres Teams, doch der Star des Abends ist ein 19-jähriger Wunderknabe aus dem Dubliner Stadteil Castleknock namens Zak Gilsenan, der Barca mit einem Hattrick zum Sieg schießt.

Fiktion? Durchaus, aber nicht unmöglich, denn in dieser Woche hat der spanische Traditionsklub den neunjährigen Dubliner in der Tat für sein Fußballinternat angeworben.

Dabei waren die Spanier gar nicht die ersten, die Interesse am kickenden Wunderkind – von den Medien gleich schlagzeilenträchtig “Irish Messi” getauft – signalisierten. Als Zaks Familie noch in Australien lebte, hätten sich die Tottenham Hotspurs gerne des Jungspunds versichert, der heute im nordwestlich des Phoenix Park gelegenen Dubliner Stadtteils Castleknock wohnt – doch dann meldete sich Barca und so zog es Zak im Mai zu einem Jugend-Auswahltraining des Vereins von Xavi und Iniesta.

Von den ursprünglich 400 hoffnungsvollen Talenten wurden 90 im Juni nochmals eingeladen, Zak gehörte zu den Glücklichen, die nochmals antreten durften. Der Durchbruch kam dann in einem Spiel der besten 16, berichtet Zaks Vater: “Zak hat gespielt wie verrückt und insgesamt sieben Tore geschossen, er war phänomenal. Vor zwei Wochen meldete sich der Verein und bot Zak einen Platz an.”

Da Spielerverträge mit Minderjährigen in Europa nur in engem Rahmen möglich sind, wird Zak nun auf das Fußballinternat “FCBE Scola” gehen, die Eltern werden mit ihrem Sohn nach Spanien ziehen, erklärten sie gegenüber den Medien. Dort erwartet den jungen Kicker neben dem normalen Schulunterricht auch eine exzellente Technikschule in Sachen Fußball.

Schon jetzt wird der Neunjährige als künftiges Mittelfeld-As oder Top-Stürmer gehandelt, doch Zaks Vater will noch nicht soweit denken. “Alles was wir tun können, ist mit ihm zu gehen und zu sehen, wie es sich entwickelt. Wir wollen nicht, dass er zu einer Maschine wird, wie wollen, dass es ihm Spaß macht.”

via Irish Independent
Bildnachweis: sxc.hu

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