Ölsucher vermuten 1,6 Millarden Barrel Erdöl vor Corks Küste

26. Juli 2012 | Von | Kategorie: Wirtschaft

Wenn die Berechnungen der Ölsuchfirma Providence stimmen, wartet vor Corks Küste ein flüssiger Schatz von enormem Ausmaß auf seine Bergung. Bis zu 1,6 Milliarden Barrel Erdöl sollen es sein, die unter dem Meeresboden schlummern. Jetzt sucht die Firma nach Wegen, wie möglichst viel des schwarzen Golds wirtschaftlich gefördert werden kann, sowie einem Partner für diese Aufgabe. Nachdem der Fund bekannt wurde, stiegen die in London und Dublin notierten Aktien der Ölsucher um sieben Prozent.

Die Annahmen der Firma Providence beruhen nach eigenen Angaben auf ersten Testbohrungen, einem 3D-Modell des Ölfelds und anderen regionalen Daten. In einem nächsten Schritt solle jetzt ermittelt werden, wieviel Öl möglich ökonomisch gefördert werden könne, so Firmenchef Tony O’Reilly Jr. Außerdem äußerte sich O`Reilly positiv über die Qualität des gefundenen Öls. Analysen hätten ergeben, dass die Qualität deutlich besser sei als erwartet und dass das Öl sich leicht fördern liesse. Auch sonst hat O’Reilly Grund zur Freude: Seit erste Gerüchte über ein großes Ölfeld vor Corks Küste kursieren, hat die Aktie seines Unternehmens um über 50 Prozent zugelegt.

Selbst wenn sich die ersten Annahmen über die Größe des Ölfelds als richtig erweisen, gefördert werden kann die ganze Menge aber wohl nicht. In den Ölfeldern der Nordsee sei eine Fördermenge von 38 Prozent normal, das hänge laut O’Reilly aber auch von der Bergemethode und den Investitionen ab, die eine Firma bereit sei zu machen.

Bei Providence wolle man auch mögliche Sorgen und Fragen bezüglich der anstehenden Förderung ernst nehmen. Der Firmenchef verwies dabei auf bereits gemachte Erfahrungen beispielsweise bei der Förderung aus einer Zinkmine in Kilkenny in den 1990er Jahren.

via: RTÉ

Bildnachweis: flickr, by Jeroen Weymien, CC-Lizenz

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