Amerika warnt vor Che-Statue in Galway

5. August 2012 | Von | Kategorie: Galway

Che Guevara

Schon seit längerem wird in Galway darüber diskutiert, dem berühmtesten Sohn, genauer Enkel der Stadt, dem südamerikanischen Revolutionär Che Guevara ein Denkmal zu errichten. Nun hat ein hochrangiger US-Politiker den Stadtrat von Galway vor möglichen Konsequenzen gewarnt, sollte das Denkmal wirklich aufgestellt werden.

Der Familienname seines Vaters lautete noch Lynch, doch abgesehen von dessen Bemerkung, in den Adern seines Sohnes Che flösse das Blut irischer Rebellen und einer nächtlichen Zwischenlandung am Shannon Airport, hatte der argentinisch-kubanische Revolutionär wenig Bindungen an die Heimat seiner Großmutter.

Vor einiger Zeit nun hatte der Labour-Stadtrat Billy Cameron den Vorschlag aufgebracht, in Galway ein Che-Denkmal zu errichten, eine Idee, die durchaus bei einigen Kollegen und Bürgern Anklang fand.

Nun hat sich der Vorsitzende des Heimatschutz-Ausschusses im Repräsentantenhaus Peter King – auch er hat wie Che Guevara Ahnen aus Galway – zu Wort gemeldet und den Stadtvertretern nahe gelegt, von der Idee Abstand zu nehmen. In einem Brief an den ehemaligen Bürgermeister von Galway Padraig Conneely deutete King an, die Errichtung des Denkmals könnte negative Konsequenzen für Galway haben. Welcher Art diese Konsequenzen sein könnten, ließ King jedoch im Dunkeln.

via Irish Examiner
Bildnachweis: wikipedia

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