Von Kronprinzen zu High Kings

6. September 2012 | Von | Kategorie: Jetzt lesen

Sean Dunphy, die Clancy Brothers und die Fureys – sie waren die Könige der irischen Musikszene ihrer Zeit. Seit einigen Jahren machen auch die Söhne der Legenden von damals von sich reden. Selbstbewusst nennen sie sich “The High Kings” und das nicht zu Unrecht. Schon dreimal wurden sie in Irland zur Folkband des Jahres gekürt. Vier Jahre nach ihrer Gründung, kamen die High Kings nun erstmals auf Konzertreise nach Deutschland. Gaelnet.de war bei ihrem Auftritt in Mannheim live dabei.

Wer mit dem Künstlernamen “The High Kings” durch die Welt reist, der weiß, dass er sich damit hohen Ansprüchen aussetzt. Ganz abgesehen von der Tatsache, dass der Titel eines Königs per se schon einen Erhabenheitsanspruch beinhaltet, sind die auf dem Hill of Tara residierenden Hochkönige auch noch der Inbegriff des alten, des keltischen, oft mystifizierten Irlands.

In der Tat machen die High Kings derzeit mit ihrem dreimaligen Erfolg als Folkband des Jahres ihrem Namen alle Ehre, umso erstaunlicher ist es, dass sie sich erst im vierten Jahr ihres Bestehens aufmachen, um die deutschen Konzertsäle zu erobern. Aber vielleicht war zwischen all den Terminen bei den Herren Präsidenten in Übersee und daheim bisher einfach noch keine Zeit.

Am Montagabend halten die Hochkönige in Mannheim Hof. Die Fans stehen schon früh vor den Toren der Alten Seilerei um Darren Holden, Brian Dunphy, Finbarr Clancy und Martin Furey endlich live zu sehen. Die Kennzeichen der Fahrzeuge auf dem Parkplatz vor der Halle zeigt, dass die Freunde dieser Band nicht nur aus dem Raum Mannheim, sondern aus dem gesamten südwestdeutschen Raum angereist sind – kein Wunder, ist der Tourneeplan der High Kings für 2012 doch recht übersichtlich .

Was macht das Keyboard bei den High Kings?

Geschätzte 200 bis 300 Fans bejubeln den Auftritt der Hochkönige, die sich nicht lange mit Begrüßungsfloskeln aufhalten. Sie geben den Fans gleich das, wonach die Menge verlangt. Musik, Gesang, fertig! Beeindruckend ist die Vielzahl an Instrumenten, mit denen sich die High Kings begleiten. Da wechselt ein Martin Furey zwischen Tin Whistle, Banjo, Bouzouki und Flöte – Gänsehaut pur beim einzigen Instrumental des Abends, dem Lonesome Boatman aus der Feder von Martins Vater Finbar Furey. Brian Dunphy spielt Gitarre und zeigt immer wieder, was es heißt, die Bodhrán zu beherschen.

Finbarr Clancy ist an diesem Abend der einzige “Mono-Instrumentalist” der Band, er bleibt der Gitarre treu. Und dann ist da noch Darren Holden, der sich mit Mandoline, Akkordeon und Keyboard einbringt. Apropos Keyboard: Was dieser elektronische Ausrutscher im Line-up der Band zu suchen hat, bleibt wohl ein gut gehütetes Hofgeheimnis der High Kings.

Und noch ein Wort der Kritik zum Thema Instrumente. Wäre der Soundtechniker nicht vielleicht besser beraten gewesen, den Stimmen etwas mehr und den Instrumenten etwas weniger Lautstärke einzuräumen? Nicht nur einmal hatte man im Verlauf des Konzerts das Gefühl, dass die Aussteuerung nicht hundertprozentig optimal gelungen war und die High Kings gegen ihre Instrumente ansingen mussten.

Doch die wahre Magie, ihren Gänsehautfaktor entfalten die High Kings ohnehin, wenn sie ganz auf Instrumente verzichten und sich a-cappella an irischen Folk-Klassikern versuchen. Besonders im Gedächtnis dürfte den Mannheimer Gästen die Interpretation von “Auld Triangle” bleiben, das aufgrund akuter Lachanfälle der Protagonisten auf der Bühne auch für reichlich Heiterkeit im Publikum sorgte, das die Musiker auch stets mit echt “königlichem” Applaus bedachte.

Geizig waren die Musiker mit den Zugaben. Lediglich “Whiskey in the jar” und “The Irish Rover” gab es zum regulären Programm, dann luden die High Kings zur ausgiebigen Autogrammstunde. Auf Youtube haben wir die Mitschnitte der zwei Zugaben der High Kings für unsere Leser hinterlegt. Eines der Videos gibt es gleich hier zu sehen. Viel Spaß mit “Whiskey in the jar”!

Und selbstverständlich haben wir auch jede Menge unbewegter Bilder mitgebracht, hier eine Auswahl der schönsten Aufnahmen in unserer High Kings-Galerie.

Nachtrag vom 7. September:
Aufgrund einiger empörter Fan-Zuschriften (siehe auch unten), die in unserem Artikel eine vernichtende Kritik zu erkennen glauben, sei hier in klaren Worten erkärt: Die High Kings sind eine exzellente Folk-Gruppe, das Konzert in Mannheim war von den zwei genannten Kritikpunkten (Aussteuerung und Zugaben) abgesehen ebenfalls ein tolles Erlebnis und die Gaelnet.de-Redaktion kann jedem Leser den Besuch eines High Kings-Konzerts nur wärmstens ans Herz legen.

Tags: , , , , , ,

10 Kommentare auf "Von Kronprinzen zu High Kings"

  1. Loffel Thomas sagt:

    Ein wirklich netter Bericht, wenn man mal von einigen Fehlern in Satzbau, Rechtschreibung, Kenntnis von Musikinstrumententen und mangelhafter Information absieht. Letztere 2 wären sehr leicht zu vermeiden gewesen wenn der Verfasser einfach gefragt hätte, die Jungs geben immer bereitwillig und ehrlich Auskunft.
    Sicher wäre Martin auch in der Lage Mandoline zu spielen, es bleibt aber trotzdem eine Bouzouki. Die Behauptung Finbarr wäre der einzige “Mono-Instrumentalist” der Band ist schlicht und ergreifen falsch, sehr einfach zu widerlegen wenn man die DVD “Farewell to Ireland” betrachtet. Er ist ein Virtuose auf der Querflöte und spielt ausserdem noch den Bass. Nun passen diese Instrumente ja nicht wirklich in das traditionelle Bild einer Irish Folk Band und wären auf den vielen Flugreisen nur unnötiger Balast, was mich übergangslos zum nächsten Punkt kommen lässt. Eine simple Frage, oder einfach nur logisches Denken hätte dem Verfasser ganz schnell klar gemacht was ein Keybord im “Line-up”, ein “schöner” Begriff übrigens, der Band zu suchen hat. Nicht jeder Veranstalter ist in der Lage Darren sein Parade Instrument, einen Konzertflügel oder ein traditionelles Klavier (Kann man kaum als “Ausrutscher” ansehen, wenn man in etlichen Irish Pubs war, gehört dort praktisch zum Mobiliar!) zur Verfügung zu stellen, wie es bei seinen Auftritten als “Piano Man” bei der Billy Joel Musical Tour der Fall war. Ausserdem sind die Dinger etwas umständlich in Bus und Flugzeug zu transportiern, was dazu zwingt eine etwas wirtschaftlichere Lösung zu wählen, da ein Keybord ausserdem noch leicht auf- und abzubauen ist und sich praktischerweise auf unzählige Instrumentalklangbilder einstellen lässt.
    Wortschöpfungen wie “acht königlicher Applaus” bedürfen allerdings, wenigstens was mich betrifft doch einer näheren Erläuterung ;-)
    Zum Thema Zugaben kann ich eigentlich nur bemerken, daß der Verfasser bedenken sollte dass nach 2 Stunden volles Programm auch noch eine ausgiebige Signierstunde und Photos mit den Fans angesagt waren und es kurz danach, bedingt durch den doch recht straff organisierten Tourplan, gleich mit dem “Nightliner” Bus weiterging.
    Es hätte mich wirklich gefreut mit dem Verfasser des Artikel über all diese Punkte zu unterhalte und jeder hätte auch mehr als bereitwillig zu diesen und anderen Themen Auskunft gegeben, habe ihn aber leider nirgends entdecken können ;-)
    Ansonsten habe ich den Bericht und die Photos genossen und freue mich schon auf weitere Berichte bei Gaelnet Irish News.
    MfG Thomas

    • admin sagt:

      Hallo Thomas,

      vielen Dank für Deine ausführliche Stellungnahme, Deine Kritik und natürlich auch das enthaltene Lob zu unserem Text.

      1) Kommata, Rechtschreibfähler…
      Ja, zugegeben, der Text ist unter Zeitdruck entstanden, wie so oft. Das Konzert war am Montag und der Bericht soll ja noch halbwegs aktuell sein und zwischen Arbeit und einem Abendtermin musste der Text am Donnerstag einfach raus. Dabei war’s offenbar so hektisch, dass etliches auch beim Korrekturlesen nicht aufgefallen ist.

      2) Instrumente & Co.
      Wir bei Gaelnet müssen als Miniredaktion “Fachleute” in vielen Bereichen sein und im Fall “Bouzouki” war ich fälschlicherweise überzeugt, es handle sich um eine Mandoline. Ich habe es ausgebessert.
      Dass das Keyboard ein Klavier ersetzen sollte, das war mir durchaus klar. Ich habe aber im Laufe zahlreicher Irlandaufenthalte, darunter auch ein Jahr an der Uni Galway, bei noch zahlreicheren Pubbesuchen zwar oft verstaubte Klaviere herumstehen sehen, diese aber zumindest in Verbindung mit Folkmusik nie “im Einsatz” gesehen, geschweige denn gehört. Lediglich einmal habe ich in einem Pub ein Klavier gehört – und da war gerade Seniorenschwof.

      3) Zugaben
      Dass eine Signierstunde folgte, haben wir durchaus erwähnt, aber zwei Zugaben sind trotzdem etwas mager, da muss man(n) dann schon etwas flexibel sein, gerade wenn das Publikum die Band so enthusiastisch zurückfordert wie in Mannheim. Klar, dass man nicht ewig Zugaben spielen kann, aber da wäre mehr drin gewesen. Auch andere Künstler reisen mit straffem Tourplan und Tourbus durch Deutschland und bieten da mehr. Man muss ja auch berücksichtigen, dass die High Kings hier noch nicht den Popularitätsstatus genießen, der ihnen zu Hause zuteil wird. Und wenn man dann neue Fangruppen erschließen will, dann muss man auch an solchen Details feilen. Denn dass Teile des Publikums über “nur zwei Zugaben” enttäuscht waren, das konnte man hören, wenn man sich etwas umgehört hat.

      4) Nachfragen
      Natürlich hätte ich nachfragen können, nachdem die Fanmeute abgerückt war. Da ich aber direkt aus dem Büro in Augsburg nach Mannheim gefahren bin und mir am nächsten Morgen um 6 Uhr dieselbe tour zurück bevorstand, um um 10 Uhr wieder am Schreibtisch sitzen zu können, war mir das leider nicht möglich. Denn ich hatte leider keinen Nightliner-Bus, sondern “nur” ein Hotelzimmer in den Mannheimer City.

      5) Der Verfasser…
      dieser Zeilen, war nun wirklich nicht zu übersehen. Fast zwei Meter hoch, nicht ganz so breit und während fast des ganzen Konzerts mit einer riesigen Spiegelreflexkamera unterwegs. Vor und nach dem Konzert war ich auch noch einige Minuten bei Jan O. Deiters von der irlandedition zu finden…. Aber wir sind schon am Überlegen, ob wir künftig mit Namensschildern zu Events gehen.

      Auf jeden Fall Danke für die ausführliche Manöverkritik, wir werden sie uns soweit möglich zu Herzen nehmen ;-)

      Beste Grüße aus Augsburg.
      Tom

      Nachtrag, Freitag, 18:11 Uhr:
      Sooo eilig wie beschrieben hatten es die High Kings trotz der nächtlichen Busfahrt wohl doch nicht, der nächste Tag in Hannover war nämlich frei – schreibt zumindest Darren auf seiner Facebook-Seite: “Mannheim!! What an incredible night. Always a good sign when the show is held up for 20 minutes to fit more people in. Really great audience and the loudest crowd do far. Overnight drive to Hannover and a day off. : )” ;-)

      • Katrin Große sagt:

        Hallo Admin!

        Also der Bericht gefällt mir absolut überhaupt nicht. Ich und einige andere Fans, die in Dresden beim Konzert dabei waren sind da anderer Meinung als du! Bist du denn selbst Musiker und hast eine Ahnung, wie anstrengend so ein 2stündiges Konzert für die Musiker ist? Sie haben es echt klasse gemacht und ich habe schon andere Bands gesehen,die nur eine Zugabe gegeben haben oder sogar gar keine. Also sind zwei Zugaben völlig richtig. Vielleicht bist du kein Fan von irischer Musik, aber so klingt dann auch der Bericht. Ich kann dir nur sagen, dass einige Fans von diesem Bericht sehr enttäuscht sind. Er klingt etwas abwertend und als wenn man sich über die High Kings lustig machen wöllte. Das finde ich echt schade. Grade als Journalist o.ä. muss man da eigentlich neutral sein.und die High Kings haben so einen Bericht doch wirklich nicht verdient,oder? Und bei der Stimmung, die beim Konzert war, kommen sie sicherlich wieder nach Deutschland. Zumindest hoffen wir Deutschen das noch, nachdem die High Kings vielleicht diesen nicht so gelungen Bericht gelesen haben.Wir Fans stehen hinter den High Kings. Und wer eine Bouzouki mit einer Mandoline verwechselt,der sollte vielleicht mal überlegen,ob er in Zukunft nicht mehr solche Berichte schreibt. Tut mir leid, aber du lässt die High Kings in diesem Bericht nicht grad gut dastehen und das ärgert mich etwas und musste diese Kritik mal loswerden. ;-) Gruß Katrin

        • admin sagt:

          Hallo Katrin,

          danke für Dein Feedback, es tut mir leid, wenn Du von meinem Bericht enttäuscht bist. Ich will aber gerne auf Deine Kritik eingehen.

          1) Anstrengendes Konzert
          Nein, ich bin kein Musiker, aber seit 12 Jahren regelmäßig beruflich auf Konzerten unterwegs. Ich weiß, dass ein zweistündiges Konzert anstrengend ist, insbesondere, wenn die Halle so warm ist, wie sie in Mannheim war. Wenn aber fünf über 70-jährige Männer (besser bekannt als “The Dubliners”) zweieinhalb Stunden den Zirkus Krone in München zum Kochen bringen können, dann sollte das vier Männern, die noch voll im Saft stehen, keine allzu großen Probleme bereiten, oder? Im Übrigen sollte man sich doch nicht die Negativbeispiele als Maßstab nehmen?

          2) Klasse gemacht
          Ich habe nirgendwo geschrieben, dass die High Kings schlecht waren, ich weiß nicht, wie Du auf diese Idee kommst, oder was Du wo gelesen hast. Ich schreibe u.a. dass die High Kings ihrem Titel als dreimalige Band des Jahres “alle Ehre machen”, dass die Vielfalt der gespielten Instrumente “beeindruckend” ist, dass Brian seine Bodhrán meisterlich beherrscht und und und.

          3) Ich bin ein großer Fan irischer Musik, regelmäßig auf Konzerten und Festivals unterwegs und denke, dass ich mir gerade deshalb ein Urteil erlauben kann. Gerade asu dem Vergleich mit anderen irischen Künstlern kommt meine Kritik an den Zugaben, denn ich habe in all den Jahren noch keine irische Band / noch keinen irischen Künster live erlebt, der sich nach zwei Zugaben verkrümelt hat. Aber nochmals – die Kritik an der Anzahl der Zugaben heißt ja nicht, das Konzert wäre schlecht gewesen, da muss man dann schon etwas genauer lesen, was wirklich geschrieben wurde.

          4) Es tut mir leid, wenn Fans enttäuscht sind, aber gerade weil ich Journalist bin und neutral berichte, schreibe ich nicht nur Positives, sondern auch die Dinge, die mir negativ aufgefallen sind. Ich sage, dass sie tolle Musiker sind, dass es ein schönes Konzert war, aber ich schreibe bispielsweise auch, dass der Tontechniker seine Anlage nicht im Griff hatte. Aber auch das ist, wie ich ja klar und verständlich ausdrücke, eine Kritik am Tontechniker und nicht an den High Kings. Letzten Endes ist Gaelnet.de jedoch ein journalistisches Magazin und keine High Kings-Fanpage, d.h. unser Ziel ist die sachliche Berichterstattung und kein In-den-Himmel-jubeln einzelner Bands oder Künstler.

          5) Deine Sorge um das Empfinden der High Kings ehrt Dich, aber ich kann Dir aus (beinahe) erster Hand sagen, dass die Band Deine Meinung offensichtlich nicht teilt – zumindest Darren ist die Seite und unser Artikel bekannt, ich habe seit gestern Kontakt mit seiner persönlichen Assistentin und wenn Ihr Darrens Website aufmerksam anseht, werdet Ihr dort unsere Konzertbilder und auch unseren Artikel verlinkt finden.

          6) Bouzouki & Mandoline
          Der frei von Schuld… in diesem Falle “frei von Fehlern” ist, der werfe den ersten Stein :-) . Ja, ich habe diese Instrumente verwechselt, aber das ist ein Fehler, der jedem einmal passieren kann, insbesondere wenn man nicht nur schreibt sondern auch fotografiert und im Konzert ja wirklich eine Mandoline gespielt wurde (wenn auch von einem anderen Künstler.)

          Also, Katrin, ich weiß zwar immer noch nicht, wo wir die High Kings schlecht haben dastehen lassen, aber davon mal abgesehen: sei versichert, sie werden wiederkommen und wir werden auch wieder dabei sein, denn die High Kings sind in der Tat eine tolle Band, die wir uns nicht entgehen lassen.

          Schöne Grüße
          Tom

          • Katrin Große sagt:

            Hallo Tom!

            Danke für deine Stellungnahme. Ist halt auch immer in Angesicht des Betrachters zu sehen. Nicht nur ich sehe das so, sondern auch einige andere,aber ist halt so und gut ist. Und wenn die High Kings wirklich wieder nach Deutschland kommen sollten, werde ich und mein Verlobter auch wieder dabei sein. ;-)

            Gruß
            Katrin

          • Manuela sagt:

            da stimmt ja gar nichts!

            Schon mal was von Balve gehört? Pass auf, lernst noch was: THK war in Balve und das liegt in Deutschland.

            Es wurde keine Recherche betrieben, es werden hier Vergleiche in den Kommentaren gemacht, wo Welten zwischen liegen. Ich würde als Journalist schön sachlich bleiben und außerdem sich auch die Preisleistungsverhältnisse ansehen. Nicht pampig dem Lesern gegenübertreten und nicht mit der persönlichen Assistentin von Darren angeben (die wir Fans im Übrigen sogar alle persönlich kennen) nur du anscheinend per Mail. Also mal ehrlich jetzt. Immer schön neutral bleiben, dann wirds auch mit dem Journalismus was.

            Kannst mich gerne löschen, dass stört mich ganz und gar nicht. Hauptsache, du lernst daraus.

            Dies hier ist nicht der richtige Weg.

            Schönes Leben noch.

          • admin sagt:

            Liebe Manuela,

            ich habe nichts gegen Kritik, wenn sie denn a) sachlich bleibt und nicht beleidigend wird und vor allem wenn sie b) berechtigt ist. Aber dazu müsste man den Text genau lesen!

            Balve ist uns durchaus ein Begriff, und wir wissen auch wo Balve liegt. aber leider geht der Vorwurf ins Leere:
            Ich habe geschrieben “Vier Jahre nach ihrer Gründung, kamen die High Kings nun erstmals auf Konzertreise nach Deutschland.” “Konzertreise” ist das deutsche Wort für “Tournee”, das Konzert in der Balver Höhle war eine Einzelveranstaltung und fand nicht im Rahmen einer Tournee statt. Insofern ist die Aussage, dass die High Kings erstmals auf Tournee in Deutschland sind, richtig.

            Ich habe mir sogar die Mühe gemacht, und die im Frühjahr verschickte, offizielle Pressemitteilung zur bevorstehenden Tournee rausgesucht. Da heißt es wörtlich… “Die beste irische Folkgruppe zur Zeit kommt endlich auf ihre erste Deutschland-Tournee und schickt sich an, das Erbe der Dubliners zu übernehmen..”

            Ich verstehe auch nicht, was es für einen Unterschied macht, ob man Person XY jetzt persönlich kennt oder nicht. Ich wurde gefragt, ob ich einverstanden sei, dass unsere Bilder und der Artikel auf Darrens Seite verlinkt werden, und ich habe dem zugestimmt. Nicht mehr und nicht weniger.

            In diesem Sinne einen schönen Abend
            Tom

  2. Manuela sagt:

    Du hast geschrieben:

    5) Deine Sorge um das Empfinden der High Kings ehrt Dich, aber ich kann Dir aus (beinahe) erster Hand sagen, dass die Band Deine Meinung offensichtlich nicht teilt – zumindest Darren ist die Seite und unser Artikel bekannt, ich habe seit gestern Kontakt mit seiner persönlichen Assistentin und wenn Ihr Darrens Website aufmerksam anseht, werdet Ihr dort unsere Konzertbilder und auch unseren Artikel verlinkt finden.

    Meine Antwort dazu: Hintergrundwissen ist bei dir gleich NULL. Mehr brauche ich jetzt nicht dazu zu schreiben, die Fans wissen warum. Wenn du wissen willst, warum, dann RECHERCHIERE richtig.

    Zumindestens können wir Fans zwischen den Zeilen lesen und wir vestehen Deinen Bericht als Beleidigung.
    Die hochgespitzen Wörter wie: Herren Präsidenten, kein Wunder, ist der Tourneeplan der High Kings für 2012 doch recht übersichtlich, was dieser elektronische Ausrutscher im Line-up der Band zu suchen hat, dass die Aussteuerung nicht hundertprozentig optimal gelungen war, “königlichem” Applaus, Geizig waren die Musiker mit den Zugaben………zu Deinen Kommentaren komme ich gar nicht erst, denn die sind im Ton völlig daneben.

    Wenn Dich das Konzert nicht sonderlich beeindruckt hat, warum schreibst du solche Berichte?
    Willst du die Jungs damit schaden?
    Wenn Dir die Aussteuerung nicht gefallen hat, der Tontechniker war direkt vor Ort, warum bist du nicht in der Pause zu ihm hin?
    Zugaben, manche Künstler geben gar keine, warum sollte also THK mehr als andere machen?
    Schon mal das Preisleistungsverhältnis angesehen? Zahle ich auch so wenig wie bei den Dubliners?

    Wenn Du doch so viele Stunden im Stress standes: Dabei war’s offenbar so hektisch……schon schlimm, wenn man als ***Journalist*** reisen muss und sogar im Hotel schlafen konnte. Hmm, gibt es auch noch andere Journalisten die vielleicht mehr auf den Kasten haben?

    Sooo eilig wie beschrieben hatten es die High Kings trotz der nächtlichen Busfahrt wohl doch nicht, der nächste Tag in Hannover war nämlich frei. WAS WILLST DU EIGENTLICH? Spitzfindig bis zum geht nicht mehr.

    Ich bin noch lange nicht fertig. Stelle aber fest, dass es hier absolut nichts bringt, sich dem zu beugen was du schreibst.

    • admin sagt:

      1) Präsidenten
      Was ist daran schlimm? Ich verweise darauf, dass THK bei Barack Obama (USA) und Michael D.Higgins (IRL) aufgetreten sind? Was ist daran abwertend? Würde eine schlechte Band zu einem Auftritt ins weiße Haus geladen werden?

      2) Tourneeplan
      Es waren sechs Konzerte, davon lediglich eines (Mannheim) im Süden Deutschlands. Das ist in der Tat nicht viel und war eine notwändige Information für all die Leser, die eben keine High Kings-Fans sind. Im Übrigen habe ich in dem Zusammenhang erwähnt, dass Autos aus ganz Süddeutschland auf dem Parkplatz standen. Auch das sollte doch für jemand, der zwischen den Zeilen lesen kann, klar machen, dass kein Mensch 300 Kilometer oder mehr fahren würde, wenn es sich hier nicht um eine Top-Band handeln würde.

      3) Ausrutscher
      Auch wenn ich kein Musiker bin, ich beschäftige mich lange genug mit Irish Folk um in dieser Frage eine klare Position vertreten zu können. Ein Keyboard / Klavier ist kein Instrument, das im Irish Folk beheimatet ist und die Jungs sind so exzellente Musiker, die zig Instrumente beherrschen – da hätte man sich das Keyboard leicht sparen können. Ich glaube nicht, dass dem Auftritt der Band ohne Keyboard etwas gefehlt hätte. Am geilsten klingen sie ohnehin, wenn sie ganz ohne Instrumente singen, aber das ist wieder meine persönliche Meinung.

      4) königlicher Applaus
      Bei allem gebotenen Respekt, aber wenn man Wortspiele mit “Kings” und “königlich” nicht versteht, dann WILL man es nicht verstehen. Das Publikum war begeistert und hat dehalb königlich = überschwänglich, enthusiastisch oder begeistert applaudiert. Aber das Wort “königlich” hat sich halt im Zusammenhang mit dem Bandnamen “High Kings” angeboten.

      5) Meine Meinung
      Ich kenne die Band (nein nicht persönlich, sondern als Musik-Act) schon seit rund drei Jahren und wäre ich nicht von der Band begeistert, würde ich nicht auf eigene Kosten 300 Kilometer fahren und ein Hotelzimmer zahlen. Da wäre mir mein Geld zu schade.

      Schaden tun der Band eher Fans, die eine positive Kritik bewusst mißverstehen und sich in öffentlichen Kommentarspalten, wo es jeder lesen kann, echauffieren und so der Band ein negatives Image verschaffen.

      Ich habe meinen Artikel inzwischen schon ein paar Leute lesen lassen, die von den High Kings noch nie was gehört haben und mit Irish Folk nix am Hut haben. Deren Kommentare auf den Artikel waren sinngemäß „scheint ein cooler Abend gewesen zu sein“, „ich glaube, das hätte mir auch gefallen“ und „kommen die bald wieder?“ Also irgendwo scheint sich die Fan-Wahrnehmung von der Wahrnehmung der restlichen Welt zu unterscheiden.

      6) Assistentin
      In diesem Falle gebe ich Dir Recht. Ich hatte nicht mit Darrens PA Kontakt, sondern mit seiner Webmasterin, die ehrenamtlich seine Website betreut. Auf dieses Mißverständnis hat mich Carol heute morgen per Mail hingewiesen und ist somit richtiggestellt!

      Wir werden diesen Kommentarthread jetzt vorerst schließen, denn sowohl wir, als auch Ihr Fans hab mit Eurer Zeit sicher besseres anzufangen, als Euch Kommentarschlachten zu liefern – noch dazu an einem so sonnigen Tag. In diesem Sinne stoßen wir trotz unterschiedlicher Meinungen auf die High Kings an – mit dem meiner Meinung nach schönsten Lied von Ihnen:

      http://www.youtube.com/watch?v=XhJp0W0ku2w

      • admin sagt:

        Nachtrag aus der Gaelnet.de-Redaktion an unsere Leser:

        Wir freuen uns über jedwede Zuschrift und auch Kritik an unserer Arbeit ist uns willkommen, sofern sie auf sachlicher Ebene geübt wird. Wir versuchen auch stets, uns mit der geübten Kritik auseinanderzusetzen und ebenso sachlich zu antworten. Das ist im oben stehenden Fall außer Kontrolle geraten, da es hier offensichtlich nicht um sachliche Kritik ging, sondern darum, uns anzugreifen und zu beleidigen.

        Wir hatten zwischenzeitlich nochmals Kontakt zur oben bereits erwähnten Webmasterin des High Kings Darren, die in einer Mail zu den Angriffen Stellung nimmt. Wir veröffentlichen die Mail an dieser Stelle in Auszügen, um einen Schlusspunkt unter die Vorgänge zu setzen. Die Auslassungen [...] sind privater Natur und nicht für die Öffentlichkeit bestimmt, entstellen jedoch nicht den zitierten Inhalt

        Hi Tom

        I have managed to swap a couple of messages with Darren [...].

        He asked me to stress to you that he wasn’t in anyway offended by the review. We are both very grateful for your permission to use the photos [...].

        Thanks for you understanding, I am particularly embarrassed with what has happened [...].

        Regards
        C.