Paralympics – Iren auf Goldkurs

7. September 2012 | Von | Kategorie: Jetzt lesen

Catherine Walsh ging auch im Straßenrennen auf Medaillenjagd.

Noch bis Sonntag dauern die Paralympischen Spiele in London an und schon jetzt hat die Mannschaft der irischen Behindertensportlern ihren nicht-behinderten Kollegen gezeigt, wie Erfolg bei Sportevents aussehen kann. Schon jetzt haben die irischen Paralympics-Teilnehmer mehr Goldmedaillen errungen als die irischen Olympioniken insgesamt an Medaillen einfahren konnten.

Katie Taylor holte das einzige irische Gold bei den Sommerspielen im Juli und August, dazu kamen noch einmal silbernes und dreimal bronzenes Edelmetall. Hochgerechnet kam so in etwa eine Medaille auf 13 Sportler. Alleine auf Gold umgerechnet lautete die Quote 1 aus 66. Im Medaillenspiegel reichte das gerade mal für Rang 41.

Drei Tage vor Abschluss des Behindertensportfests der Paralympics steht Irland auf Rang 14 mit derzeit hervorragenden sechs Goldmedaillen, zwei Silbermedaillen und fünf Bronzemedaillen. Das macht rund eine Medaille pro 3,5 Spieler oder eine Goldmedaille pro acht teilnehmender Sportler. Ein respektables Ergebnis und noch sind die Spiele nicht zu Ende.

Goldmäßig erfolgreich waren die irischen Athleten im Schwimmen, wo Bethany Firth im 100 Meter Rückenschwimmen und Darragh McDonald im 400 Meter Freistil zum Erfolg kamen. Jasyon Smyth siegte in der Leichtathletik bei den 100 Metern der Sehbehinderten (T13) und der spastisch gelähmte Michael McKillop (T37) war über 800 und 1500 Meter erfolgreich. Außerdem sicherte sich der querschnittsgelähmte Mark Rohan auf der Autorennstrecke von Brands Hatch Gold im Straßenradfahren über 16 Kilometer.

Im olympischen Velodrom kam Catherine Walsh zusammen mit ihrer Lotsin Francine Meehan im Tandemverfolgungsfahren nach 3 Minuten 36 Sekunden über die Ziellinie, das reichte für Silber. Im Straßenrennen holte sich die beiden Atheltinnen Bronze. Eine weitere Silbermedaille ging an Helen Kearney im Dressurreiten. Sie holte außerdem Bronze in der Dressur-Kür.

Weitere Bronzemedaillen gab es für Team Ireland im Dressurrreiten, Orla Barry im Diskuswerfen, und für James Brown mit seinem Lotsen Damien Shaw im 24 Kilometer-Straßenrennen.

Bildnachweis: flickr.com / brianfuller6385 (CC-Lizenz)

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