Ein Schatz im Pub

29. Januar 2013 | Von | Kategorie: Geschichte

NEine Kiste voller Goldmünzenein, die Rede ist keineswegs von einem Schatz aus Fleisch und Blut, der vom übermäßigen Guinness-Genuß abrät und den es dann doch recht bald nach Hause zieht – gemeint ist hier ein echter Goldschatz. Den fanden Bauarbeiter jetzt gut versteckt unter den Bodendielen von Cooney’s pub in Carrick-on-Suir (County Tipperary), wo er beinahe vier Jahrhunderte unentdeckt überdauerte.

Noch immer glänzen die insgesamt 81 Münzen, die aus der Zeit von 1630 bis Anfang 1700 stammen. Die Münzen stammen aus der Regierungszeit von Charles II, James II, William III, sowie Mary and William III. Bevor der wertvolle Fund vergangenen Freitag von Archäologen geborgen wurde, hatte er schon eine weite Reise hinter sich. Experten von National Museum und National Monuments Service gehen davon aus, dass es sich um Guineas and half Guineas handelt, die in Großbritannien von der königlichen Münze geprägt wurden. Das Gold für diese Prägungen stammt laut den Experten aus Westafrika.
Auch wenn noch nicht klar ist, wie viel der gefundene Schatz wert ist, sind die Fachleute sich doch einig über die große Bedeutung, die dem Fund aus einem der ältesten Wirtshäuser in Carrick-on-Suir zukommt. Einen vergleichbaren Fund von Münzen aus dem 17. Jahrhundert gab es in Irland nicht mehr seit 1947. Damals wurden in Portarlington (County Laois) insgesamt rund 100 Gold- und Silbermünzen entdeckt.

Von seiner Entdeckung hat der Finder selbst reichlich wenig. Das irische Gesetz sieht vor, dass archäologische Funde wie diese Münzen dem Staat gehören und gemeldet werden müssen.

via: Irish Times/Irish Examiner

Bildnachweis: Theodore Scott via flickr

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